Einmal rund um St. Maarten

Am 11.12. morgens legen wir in St. Maarten an, gegen 8.00 Uhr. Bis wir an Land können, dauert es wieder etwas länger, als geplant.
Torsten hat Guide und Bus bestellt. Erst finden wir uns nicht. Aber Tanja, eine Deutsche, die auf St. Maarten lebt und der Bus trudeln dann irgendwann ein.
Es ist schon praktisch, wenn alles für einen organisiert wird. Ich reise ja normalerweise nicht in Gruppen, sondern individuell. Aber auch das ist mal schön!

Heute endet die laut Programm die Transatlantiküberquerung und heute Abend beginnt die Karibik Kreuzfahrt.
Wir fahren zunächst durch Phillippsburg im südlichen Teil, der zu den Niederlanden gehört. Der Nordteil gehört zu Frankreich.
Tanja lebt seit 10 Jahren auf St. Maarten und erzählt uns einiges über Land und Leute. Wir fahren gegen den Uhrzeigersinn um die Insel herum.
Der Südteil ist sehr veramerikanisiert, überall Duty Free und viel Hochhäuser.
Die Stimmung ist gut und nach kurzer Zeit passieren wir die Grenze. Willkommen in Frankreich!


Daraufhin gibt es den ersten Rumpunsch des Tages,was die Stimmung nochmals anheizt.
Unseren ersten Halt machen wir in Oyster Bay. Hier sieht man noch gut, dass Irma hier schwer gewütet hat. Die Restaurants auf der französichen Seite sind noch nicht wieder aufgebaut. Das hat finanzielle Gründe.

Weiter geht es in den Osten der Insel, die zur Atlantikseite geöffnet ist. Hier hat Irma ebenfalls sehr viel zerstört.
Weiter geht es zu den Leguanen, die gerade paarungsbereit sind.

Weiter geht es über Orient Bay, wo wir ohne Halt durchfahren. Dort sind die Kyte Surfer aktiv.
Am späten Vormittag machen wir einen Badestopp in Grand Case. Dort fühle ich mich tatsächlich, wie in Südfrankreich. In Südfrankreich gibt es also ähnlich karibische Strände. Nur, dass man dort im Dezember nicht mehr so entspannt baden kann.
Ein karibischer Regenguss bricht unseren Aufenthalt im Beachclub allerdings ab.

Weiter geht es nach Marigot. Die Hauptstadt des Nordteils der Insel. Ein kleines Städtchen, wo ich auch kurz durchlaufe. Mich zieht es jedoch eher auf den Hügel über der Stadt zum fort Louis. Von dort oben hat man einen schönen Blick auf die Bucht von Marigot. Und ich brauche etwas Bewegung!

Es war etwas anstrengend, aber die Aussicht entschädigt für die Mühen.
Auch in Marigot sieht man allerdings die Folgen von Irma. Es muss höllisch gewesen sein.

Am frühen Nachmittag geht es zum weltberühmten Maho Beach am Flughafen von St. Maarten.
Während der Zeit, die wir dort verbringen, kommen mehr kleinere Maschinen über den Strand hereingeflogen. Es ist schon beeindruckend, wie tief die Flieger über den Strand Richtung Landebahn fliegen. Es ist windig und wir vertreiben uns die Zeit mit einem Drink und einem kleinen Snack. Der Wind kippt mein Weinglas um. Erinnerungen!!!

Zurück in Phillipsburg, steige ich in der Stadt aus und bummele noch die Hauptstr. entlang. Ein Juwelier und Duty Free Shop reiht sich an den nächsten. Alle warten auf Kundschaft. Hier ging es zu Nichtcorona Zeiten bestimmt turbulenter zu.
Ich kaufe mir ein Parfum und ein Shirt für Alexander. Als ich am Strand entlang über den Boardwalk zurück laufe, ruft man meinen Namen aus einer Bar heraus. Ein Teil unserer Gruppe sitzt dort an der Bar.
Ich degustiere einen Ingwer Rum und kaufe gleich eine Flasche. Sehr, sehr lecker. Der Besitzer der Bar stammt aus Reims, wo ich studiert habe. Manchmal gibt es schon Zufälle im Leben.

Ich laufe zum Schiff zurück, was länger dauert, als erwartet. Dusche schnell und gehe an Deck, denn es ist Lossegeln angesagt um 19.00 Uhr.
Es ist windig und kalt und ausgerechnet heute haben wir im Candles Restaurant reserviert. Es ist draußen gedeckt und fliegen fast weg, sodass wir nach drinnen umziehen.

Überhaupt ist heute Abend eine seltsame, hektische Stimmung an Bord.

Nur 30 Mitsegler von der Transatlantik-Cruise sind noch an Bord. 150 neue Passagiere, sodass wir jetzt 180 Leute an Bord sind.

Wir lassen uns nicht unterkriegen, sind eine super Truppe und auch bei den neuen Gästen sind nette Menschen dabei.

Um 20.00 Uhr legen wir ab und nehmen nochmals Kurs auf Antigua, wo wir am nächsten Morgen anlegen.



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