Farbige Felsen und eine antike Inca Stadt

19.3.2026

Es ist einfach traumhaft bei solch einem Ausblick aufzuwachen.

Ich schlafe bis 8.30 Uhr.

Also schnell duschen und fertigmachen, denn Frühstück gibt es nur bis 9.30 Uhr.

Das ist jedoch enttäuschend. Zunächst kein Brot, keine Gläser für Saft. Die Frau ist etwas lustlos oder zu entspannt. Mit mir frühstücken noch 2 Frauen , sie sind auch etwas perplex und holen sich ihren eigenen Käse aus dem Zimmer. Irgendwann ist auch das Buffet komplett.

Ich lasse mir Zeit. Meine Wäsche auf der Terrasse ist fast trocken, die Socken brauchen noch etwas… In der Zwischenzeit fotografiere ich.

Erst gegen 11.00 Uhr komme ich los. Welch ein Leben. Und ich bin total frei!

Ich halte aber nochmals spontan in Purmamarca, um auf den Viewpoint der 7 colores zu steigen.

Dann geht es weiter nach Tilcara. Ich habe es verworfen nach Humahuaca zu fahren, um den Berg mit 14 Farben zu sehen, denn das liegt wieder auf 4.000 m. Wie Ihr wisst, meide ich das. Und außerdem finde ich, dass die 7 Farben ausreichen.

Unterwegs mache ich Halt in Mamada, wo gerade Markt stattfindet. All diese Ort liegen an der alten Inca Route im Nordwesten Argentiniens. Nicht nur landschaftlich interessant, sondern auch kulturell.

Dann geht es weiter nach Tilcara, wo ich zunächst einen kleinen Stadtrundgang mache.

Mit Hilfe von Maps gehts weiter nach Pucara, eine alte Inka Siedlung.
Eine abenteuerliche Anfahrt!

ich warte erstmal ab, bis dass ein weiteres Auto hier drüber fährt, bevor ich es wage!

Es kostet 12.000 ARS Eintritt aber es ist gut dokumentiert, man erhält eine Karte und Broschüre mit Hintergrundinformationen.

Ich fand es interessant.

Zum Abschluss noch ein Rundgang durch den Botanischen Garten der Anlage.

Am Ortsausgang von Tilcara tanke ich für 54.000 ARS und fahre gemütlich zurück mit zahlreichen Stopps. Nachmittags ist das Licht wieder anders.
Leider konnte ich nicht auf dem Friedhof von Maidana anhalten, da dort eine Beisetzung stattfand. Grundsätzlich ist das ein guter Stopp, um die Stimmung einzufangen.

Weiter geht’s zurück nach Purmamarca. Ich habe Hunger und esse ein Lamaschnitzel mit Salat. Lecker.

Es zieht sich zu und es wird windig und kühl. Also wieder kein Sonnenenuntergangsbild.

Gegen 19.00 Uhr bin ich mit einer Flasche Rotwein, den die Frau im Shop mir sogar entkorkt hat, zurück in meinem Hotel. Ich schreibe Tagebuch.
Ich genieße es sehr seit ein paar Tagen alleine unterwegs zu sein und auf nichts und niemanden Rücksicht nehmen zu müssen.

Ab und zu, einfach mal in den Tag rein zu leben – das gefällt mir.

Es war ein wunderschöner Tag!

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