18.3.2026
Nach dem guten Frühstück im Hotel Almera, checke ich aus, mein Auto parkt sicher in der Garage nebenan. Das alles für 65 Euro bei bester Lage! Kann man nicht meckern.
Ich nehme die Strecke über die Ruta 9, eng, kurvig aber wunderschön, teilweise durch üppigen Regenwald.






Die Ruta 9 ist auf jeden Fall die schönere Strecke, als außen herum zu fahren. Die Mietwagenfirma hatte mir hier auch empfohlen, die Ruta 9 zu meiden. Nach dem Erlebnis auf der Ruta 40 kann mich nichts mehr erschüttern.
Nach 3,5 Stunden bin ich schon im Purmamarca.


Ich suche mein gebuchtes Hotel, was ich erst vor ein paar Tagen für 3 Nächte gebucht habe. Ursprünglich war geplant auch hier im Norden jeden Tag das Quartier zu wechseln. Das plane ich um und das war richtig so.
Purmamarca liegt auf einer angenehmen Höhe von 2200 m. Die umliegenden Orte gehen hoch bis auf über 4.000 m. Nachdem ich auf der Fahrt über die Anden gemerkt habe, dass mein Körper damit nicht so gut umgehen kann, habe ich umdisponiert.
Die Anfahrt zum Hotel über einen steilen Feldweg ist ein wenig abenteuerlich aber die Lage ist traumhaft. Ca. 1,5 km außerhalb der Stadt.



Der Receptionist gibt mir alle erforderlichen W-lan Codes und empfiehlt mir in die Stadt zu fahren und nicht zu laufen, was ich heute befolge.
Ich schlendere also durch den netten Ort mit angenehmer Atmosphäre und vielen bunten Touristenständen. Ich werde für meine Freundin Evelyne ein paar bunte Stoffe kaufen. Sie näht nämlich so gerne.





Ich trinke neben der Kirche ein Glas Wein, es ist sonnig und warm und beobachte die Leute. Dann laufe ich hoch zum Paseo de los Colorados und fotografiere viel.
Es ist mittlerweile schon später am Nachmittag und ich brauche keinen Eintritt mehr zu bezahlen.









Oben im Schatten, kehre ich um und werde noch Helfer bei einem Hochzeitsfotoshooting, indem ich mein Feuerzeug ausleihe, damit sie die Rauch-Fontänen anzünden konnten.
Nach der kleinen Wanderung fahre ich zurück ins Hotel. Es ist recht windig und kühl heute Abend. Ich wasche ein paar Sachen von Hand aus. Am nächsten Morgen ist alles schon getrocknet.
Ich fahre nochmals in die Stadt und suche mir ein Restaurant. Überall spielt Musik.
Ich finde ein nettes Lokal, ebenfalls mit Live Musik, gut besucht von vielen Touristen „from all over the world“. Das gefällt mir. Der Gitarrist macht ebenfalls gute Stimmung und der Service ist sehr gut.
Ich bestelle eine Lamafleisch Pizza und ein Bier. Auf die Pizza warte ich lange aber sie war sehr lecker! Für alles zusammen bezahle ich 16.000 ARS ( 10,60 Euro). So sind die überhöhten Ausgaben von gestern Abend wieder ausgeglichen.

Erst gegen 23 Uhr bin ich zurück im Hotel und gehe alsbald ins Bett.