15.3.2026 – Es geht südlich von Salta nach Cachi (ca. 150 km)
Ich packe heute so, dass ich nicht jeden Abend die schwere Tasche schleppen muss. Denn die nächsten 3 Tage bin jede Nacht woanders.
Gegen 10 Uhr bestelle ich ein UBER, um zum Flughafen zu fahren und dort meinen reservierten Mietwagen in Empfang zu nehmen. Ich bezahle 12.000 ARS. Wenn ich einen Transfer vom Hotel genommen hätte wären es 20.000 ARS gewesen. Das lohnt sich also!
Das Auto habe ich über Booking gebucht. Vermieter ist Alamo. Eine junge Frau, neu in diesem Job, macht die Übergabe, wir kontrollieren gemeinsam das Auto. Ich bekomme einen Toyota Yaris, schon mit einigen Macken und 43.000 Km auf dem Tacho.
Um 11.15 Uhr fahre ich los. Zunächst ein Stück über die R68, dann weiter auf die R33.
Es ist wunderschön. Am liebsten hätte ich nach jeder Kurve angehalten.
Die Landschaft ändert sich ständig, von dichtem Wald, weiten Ebenen mit Felsmassiven und später die die Inca Route, schnurgerade mit tausenden von Kakteen, im Hintergrund die Anden. Einfach traumhaft…













Es hat geklappt. Aber ich war nervös, das gebe ich offen zu!











An einem Lookout treffe ich einen jungen Franzosen, dessen Eltern auch in Bormes wohnen, am Cap Benat. So klein ist die Welt.
Wir treffen uns noch öfters auf der Strecke und auch am nächsten Tag noch mehrmals. Er ist allerdings etwas flotter unterwegs als ich.
Gegen 16.30 h komme ich im Vieja Esquina in Cachi an und werde sehr freundlich mit einem frisch gepressten O-Saft begrüßt. Ich darf sogar das Zimmer wählen.
Ich habe Probleme, mein Handy und die Powerbank aufzuladen. Die Stecker halten nicht in der Steckdose. Irgendwann klappt es dann doch! Gott sei Dank.
Um 18.00 Uhr gehe ich mal ein wenig lustwandeln durch den schönen Ort und trinke ein Bier an der Plaza. Dort findet ein Kirchenfest statt. Ich verstehe nicht, worum es da geht. Auf jeden Fall ist die halbe Stadt dort.








Beim Bier google ich nach dem besten Restaurant der Stadt. Dort gehe ich hin und werde bestens bewirtet.
Der junge Kellner gibt sich allergrößte Mühe mit mir.

Ich esse Humata mit Ziegenkäse als Vorspeise, eine Spezialität hier in Argentinien. Danach gibt es gegrilltes Ziegenfleisch, Wasser und eine liebevoll ausgewählte kleine Flasche Wein für mich alleine. Espresso, denn ein Dessert ging absolut nicht mehr rein. Heute Abend feiere ich meine neue Freiheit.


Schade nur, dass ich nicht besser Spanisch spreche. Denn die Stimmung hier in dem Lokal ist grandios, viele Argentinier und auch ein großer Tisch mit Leuten vom Kirchenfest. Und das Ganze mit Live Musik.
Jetzt ist es 23 Uhr und mein Bett ruft. Ich schwanke etwas, als ich zurück zum Hotel laufe.
Für morgen um 8.00 Uhr habe ich Frühstück bestellt, denn morgen kommt der nächste Tag voller Abenteuer!