Auf der Ruta 40 weiter nach Süden – das Abenteuer geht weiter…

16.3.2026

Ich habe gut geschlafen und das Frühstück schmeckt ebenfalls.



Nachdem mir die Mietwagenfirma davon abgeraten hatte, die Ruta 40 zu fahren habe ich gestern nochmals ChatGPT befragt. Er sagt, kein großes Risiko, wenn es nicht geregnet hat. Langsam fahren. Landschaftlich gigantisch.

Also wage ich tatsächlich die Aktion.

Um 8.45h geht es los. Ich suche auf Maps zunächst eine Tankstelle in Cachi. Nach einigem Hin und Her finde ich diese nicht und lande schon auf der Routa 40. Also geht es weiter, denn der Tank ist noch 3/4 voll. Das wird wohl reichen für die 160 km bis Cafayate.

Zunächst geht es an vielen Gehöften vorbei… alles aber auf Gravel.

Es ist eine wunderschöne Strecke.

An einem Halt, den mit Chat GPT empfohlen hatte, schickt mich das Navi auf eine Nebenstrecke. Es wird mir zu brenzlig und ich kehre um, zudem ich kein Netz habe. Also, ich bin zwar abenteuerlustig aber nicht lebensmüde.

Ich habe kein Signal mehr. Es sind kaum Autos unterwegs. Aber ich treffe den Franzosen von gestern noch 2 bis 3 x. Er fragt immer, ob alles in Ordnung ist. Wir sind beide begeistert von der Landschaft und auch er hat kein Signal. Also immer schön weiter geradeaus, der Straße nach.

Es ist gigantisch schön. Ich laufe hoch zum Mirador Quebrada de Las Flechas im gleichnamigen Nationalpark. Dort bin ich allerdings nicht ganz alleine.

Es kommen mir immer wieder zahlreiche Motorradfahrer entgegen.

Streckenweise wird die Ruta schon fast tiefsandig. Das weckt Erinnerungen an meine Trips im südlichen Afrika. Nur waren wir dort mit einem 4×4 Fahrzeug unterwegs und nicht mit einem normalen Toyota Yaris.

Und ich verwerfe ganz schnell die Gedanken, hier in der Einöde und ohne Handynetz einen Platten zu haben oder im Sand stecken zu bleiben.

Und tatsächlich, ab San Carlos, ca. 20 km vor Cafayate ist die Ruta 40 plötzlich geteert. Ein ganz neues Fahrgefühl!

Gleich am Eingang von Cafayate tanke ich voll für 54.000 ARS und suche dann mein Hotel. Maps am argentinischen Handy geht plötzlich nicht mehr. Wie gut, dass mein zweites Handy mich zu der Posada führt.

Ich checke ein, das Hotel ist schön angelegt und sehr zentral gelegen.

Nachdem ich mein Maps auf meinem argentinischen Handy wieder in Gang gebracht habe, mit Hilfe von Chat GPT (wirklich gigantisch, wie das funktioniert!) gehe ich die Stadt etwas erkunden.
Jedoch hat es mir dort nicht so gut gefallen, wie gestern in Cachi.

Auf dem Rückweg zum Hotel kaufe ich mir noch Wasser für die Fahrt morgen zurück nach Salta und neue Zahnpasta für den Rest der Reise.

Abends esse ich Hotel leckeres Lamm. Ich sitze draußen in dem schönen Innenhof.

Heute geht es ausnahmsweise mal früher ins Bett. 22.00 Uhr ist Nachtschicht. Wahrscheinlich hängt mir der gestrige feuchtfröhliche Abend noch in den Knochen.

Aber es war wieder ein toller Tag und ich bin stolz auf mich, dass ich das Abenteuer Ruta 40 sicher gemeistert habe.

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