Samstag, 14.3.2026 –
Ich schlafe aus, dusche nochmals schön warm und erst gegen 10.00 Uhr geht’s zum Frühstück. Ein schönes Buffet mit allem, was man möchte.
Gegen 10.30 Uhr wandele ich los Richtung Centro.
Die Stimmung hier gefällt mir, im Centro laufe ich auch durch die Fußgängerzone. Es tut gut mal wieder ein wenig städtisches Flair zu haben.





Der Plaza 9 Julio ist umringt von wunderschönen kolonialen Gebäuden. Salta gilt übrigens als eine der schönsten Städte in Argentinien, von B.A. mal abgesehen natürlich.
Meine Runde geht weiter zum Kloster und zur Kirche San Franzisco.




Nicht weit von hier befindet sich auch die Gondelstation, um auf den San Bernado Hügel zu fahren. Das steht jedoch bei mir für später auf dem Plan.
Gegen 14 Uhr laufe also zurück ins Centro, trinke ein Bier am Plaza 9 Julio und esse eine Tortilla. Und ich beobachte die Leute. Etwas entfernt sitzt eine Frau alleine am Tisch und schreibt akkurat (mit Tip Ex) Tagebuch von Hand. Ich mache ja auch Notizen von Hand während der Reise, jedoch ohne Tip Ex.:-)


Dann geht es einen anderen Weg zurück Richtung Hotel. Am Plaza Plaza Martin Guemez, wo auch mein Hotel liegt, mache ich eine kurze Pause im Park und werde richtig müde.



Ich wollte eine kleine Siesta halten, die wurde jedoch etwas länger. Ich wache erst nach 17 Uhr auf.
Jetzt muss ich mich sputen, um auf den Hügel zu kommen. Nicht weit von meinem Hotel startet ein Fußweg mit 1000 Stufen nach oben.
Die 1000 Stufen nehme ich also in Angriff. Ich komme ganz schön ins Schnaufen aber der Ausblick entlohnt und die sportliche Wanderung hat auch gut getan.









Ich versuche mit der Gondel wieder hinunter zu fahren. Aber der Ticketschalter hat um 19 Uhr zu gemacht. Also begebe ich mich per Pedes die 1000 Stufen wieder runter. Mithilfe der Handy Taschenlampe und schön langsam ging das auch. Ich war nicht alleine, sowohl runter, als auch nach oben liefen noch viele andere Leute.


Unten angekommen, ist es richtig dunkel. Ich liebe Abenteuer!
Auf dem Weg zum Hotel halte ich nach einem Restaurant Ausschau, finde jedoch nur Cafes. Die Argentinier lieben Süßes. Insbesondere vielen Frauen sieht man das auch an.
Zurück im Hotel, mache ich mich kurz frisch und gehe dort essen. Es gibt Ravioli mit Ziegenkäse, ein Glas Rotwein, Café (24 Euro). Ist ok, die letzten Tage und Wochen in Chile hatte ich immer eine Rechnung von mindestens 30 Euro.

Es war ein schöner entspannter Tag. Keine Verpflichtungen, Termine oder Diskussionen, wo man langläuft.
Ich bin zwar sehr gerne in Gesellschaft aber beim Reisen doch lieber auf mich allein gestellt. Das haben die letzten 6 Wochen mal wieder gezeigt.
Auch mit 66 Jahren passieren einem solche Sachen. Man lernt nie aus im Leben.