11.3.2026 – Ganztages Ausflug Piedras Rojas
Früh um 7.00 Uhr werden wir abgeholt. Frühstück gibt es noch keins, auch keinen Café.
Wir haben einen guten Guide, ein Brasilianer, der sehr viel erklärt.
Den ersten Stopp machen wir an der Laguna Chaxa bei den Flamingos. Ein schöner Auftakt.









Weiter geht es auf der Inca Road…. schnurgerade zieht sich diese Straße durch die Landschaft.



Dann geht es nach Socaire, wo wir auf 3000 m endlich frühstücken. Es ist sonnig und warm, ich konnte sogar meine Jacke ausziehen.




Eine sehr willkommene Pause!
Dann geht es weiter Richtung Altaplana, auf die Hochebene der Anden.
Wir sehen unterwegs viele Tiere z.B. Vikunjas und Guanakos






Wir machen verschiedene Fotostopps und eine Wanderung zu verschiedenen Lookouts inmitten wunderschöner Landschaft zwischen Bergen, Vulkanen, Lagunen.. einfach traumhaft.










Wir werden gewarnt, dass es kalt sein kann, vor allem windig. Das war es auf über 4000 m Höhe. Aber die kleine Wanderung war wunderschön.










Von den Piedrad Rojas geht es zurück nach San Pedro de Atacama, gespickt mit vielen interessanten Erzählungen unseres Guide Andre.
Er hat sich ein gutes Trinkgeld verdient.
Gegen Spätnachmittag sind wir zurück in der Lodge, machen und frisch und wollten eigentlich gegen 19.00 Uhr noch ein bisschen laufen, zu einen Sonnenuntergangsspot.
Marian lässt mich zu lange warten und wir schaffen das nicht mehr, denn die Sonne ist weg. Es ist 19.30 h.
Wir suchen nach einem Restaurant und studieren die Karte. Da knallt es mal wieder und wir gehen getrennt essen.
Während meines guten Abendessens, bei Live Musik am anderen Ende der Hauptstrasse von San Pedro, chatten wir und vereinbaren, dass unsere Wege sich ab Salta trennen werden. Ich glaube eine Befreiung für jede von uns. Es passt einfach nicht!


Ich werde gleich aktiv, buche meine Hotels ab Salta um und rechne aus, was wir uns gegenseitig schulden. Am nächsten Abend machen wir Nägel mit Köpfen und und regeln das Finanzielle.
12.3.2026 – Geysire und Salzlagunen
Heute heißt es wieder früh aufstehen. Ich hatte zwar darum gebeten, einen Kaffee zu bekommen in der Lodge. Doch das Wasser in der Thermoskanne ist nur noch lauwarm. Das Wasser in der Dusche dafür eiskalt.
Um 6.00 Uhr geht es los zum Geysir del Tatio. Es ist noch dunkel. Ich mache trotz des Gerumpels noch ein Schläfchen. Der Fahrer fährt, wie ein Henker auf der Gravelroad.
Zum Sonnenaufgang kommen wir am Geysir Feld an. Das liegt auf 4.300 m Höhe und es ist eisig kalt. Minus 5,5 Grad.
Wie konnte ich nur diese Tour buchen???… Denn wenn man schon Geysire auf Island gesehen hat, braucht das hier kein Mensch.
Die Licht-Stimmung ist jedoch gut.










Danach geht es auf eine Anhöhe und es gibt Frühstück. Hier ist der Kaffee heiß, denn es weht ein eiskalter Wind hier oben.
Weiter geht es an einer Vogelreserve vorbei, mit Flamingos. Nicht so schön, wie gestern.
Renata, die Guide kennt sich schlecht aus und spricht kein gutes Englisch. Sie war früher Anwältin und hat als Tourguide ihr Glück gefunden.
Nach den Flamingos geht es noch in ein typisches Andendorf, wo es wieder etwas wärmer ist. Man hätte Lamafleisch probieren können.








Um 11.30 h sind wir von der Geysirtour zurück und um 14.00 h geht schon die Lagunenfahrt los. Ich überlege, ob ich die sausen lasse. Aber sie lässt sich nicht mehr stornieren und ich hatte sie ja bezahlt.
Wieder Renata als Guide…
Wir fahren zu den 7 Lagunen. Diejenigen, die baden wollen, bekommen Bademäntel, müssen ihre Badekleidung anziehen. Dann geht es ca. 20 Minuten zu Fuss über einen Holzsteg bis zur Badestelle.








15 Minuten haben wir Zeit zum Baden. Dann geht es wieder zum Bus. Der fährt uns zum Eingang, wo wir 60 Sekunden Zeit bekommen, das Salz abzuwaschen. Dann wieder umziehen.
Während dieser Zeit hat Renata das Picknick aufgebaut.
Wir sind eine nette Truppe, ein dänisches Paar, das 5 Monate unterwegs ist. Auch treffen wir kurz die 4 Franzosen aus Valparaiso.
Um 18.00 Uhr sind wir zurück. Ich dusche und rechne mit Marian ab.
Ich informiere sie, dass ich ein Taxi zum Busbahnhof bestellt habe. Sie hat ebenfalls ein UBER bestellt. Wir belassen es dabei.
Jetzt ist es endgültig abgehakt.
Ich blicke trotzdem auf die schönen Momente der Reise zurück und freue mich auf neue Abenteuer während der letzten 2,5 Wochen.
Zur Feier des Tages gehe ich nochmals richtig schön essen. In das Restaurant, wo wir uns gestern entzweit haben.
Tournons la page!



Es war super lecker.
Gute Nacht.