Transatlantic mit der Windsurf – legendär!

Vor über 6 Monaten habe ich gebucht. In dem Beitrag „Projekt Transatlantik“ auf welche Art und Weise. Lange wusste man nicht, ob die Reise stattfinden wird. Doch am 27.11.2021 wurde es wahr!

27.11.2021
Eine aufregende Woche liegt hinter mir. COVID geht in Deutschland durch die Decke. Ich habe bereits während der letzten 2 Wochen meine Kontakte vehement reduziert, bin 3 x geimpft. Mehr Vorsorge kann man nicht treffen.
Heute ist mein Abflugtag nach Lissabon. Ich bin seit 6.15 Uhr auf den Beinen. Gefrühstückt, geduscht, eine wenig Hausarbeit und ich schaue mir die Traumschiff Antigua Folge in der Mediathek an.
Um 12.00 Uhr fährt mich meine Nachbarin Maria freundlicherweise zum Bahnhof. Es regnet.
Da der gebuchte ICE nach Baden Baden Verspätungsalarm ankündigt hat, suche ich eine andere Verbindung über Rastatt, um zum Baden Airpark zu kommen. Es ist schon relativ umständlich, mit dem ÖPNV zum Flughafen Baden Baden zu kommen. Da ist man schneller in Frankfurt.
Aber egal, ich habe einen Flug inkl. Gepäck für 50 Euro nach Lissabon ergattert.
Der Check-in verläuft entspannt und schnell ab. Ich genehmige mir noch ein Glas Wein vor dem Abflug.
Der Flug ist ebenfalls entspannt und ich lande pünktlich gegen 19.00 Uhr in Lissabon. Das Gepäck ist da und der gebuchte Taxi Shuttle, den ich über Booking.com gebucht hatte, kostet nur 14 Euro und alles läuft problemlos.
Kurz vor 20 Uhr checke ich im The 7 mi ein – Mitten in der Stadt.
Und die Stadt bebt, viele viele Leute sind unterwegs auf den Weihnachtsmärkten und in der Fussgängerzone. Ich bummele auch durch das weihnachtlich anmutende Lissabon, ohne mich zu sehr in die Menge zu stürzen. Man hat hier gar nicht den Eindruck, dass wir mitten in der COVID Pandemie stecken. (vor 6 Wochen habe ich in meinem Tagebuch notiert: „Die Zeit wird zeigen, wie lange das – selbst bei dem Impfweltmeister Portugal gut geht“) Die Antwort darauf kennen wir mittlerweile alle!
Gegen 21 Uhr esse ich draussen eine Fischplatte und danach schlendere ich noch weiter durch die Strassen und über die Plätze. Um 23 Uhr geht es ins Bett.

28.11.2021 – Einschiffung
Um 7 Uhr werde ich wach, mache mich in Ruhe fertig, stelle mein Gepäck unter und erklimme bei schönstem Sonnenschein den Hügel hinter dem Hotel.
Unterwegs genehmige ich mir einen Cappucino, Croissant und ein süßes Stückchen. Ich sitze in der Sonne und genieße das Leben.
Eigentlich wollte ich zum Schloss hochlaufen, doch Frau Google führt mich in die Irre. So lande ich nach einem dennoch schönen Spaziergang gegen 12.00 uhr wieder im Hotel. Ich kaufe noch 3 flaschen Wein, die man mit aufs Schiff bringen darf. Ich habe kein Getränkepaket gebucht. Es war mir zu teuer und ich ich bin kostengünstiger auch so über die Runden gekommen.
Mit dem Taxi fahre ich zum Cruise Terminal. Schnell werde ich mein Gepäck los, dann dauert es ein wenig, bis dass ich zum Covid-Test dran komme.
Gegen 14 Uhr bin ich auf dem Schiff, werde sehr freundlich eingewiesen. Meine Kabine 129 Mittschiffs gefällt mir und bietet viel Platz und Stauraum.
Ich gehe hoch zur Terrasse Bar, wo es bis 15 Uhr noch einen leckeren Lunch gibt und ich auch bereits einen kleinen Teil der Thorsten Hanssen Reisegruppe kennenlerne.
Wir sind nur 130 Gäste an Bord von 310, die eigentlich Platz hätten.
Ich komme sehr schnell mit den Amerikanern an Bord ins Gespräch. Auch ein französiches Pärchen befindet sich an Bord.
Sehr angenehmes Publikum und eine sehr entspannte Atmosphäre mit vorzüglichem Service! Was will man mehr?
Nachdem ich das Schiff noch genauer erkundet habe, richte ich mich in meiner Kabine für die nächsten 3 Wochen häuslich ein.
Abends essen wir mit der deutschsprachigen Gruppe an zwei 5er Tischen. Service und Essen sind phantastisch!
Um 21 Uhr sind alle platt und ziehen sich auf ihre Kabinen zurück.
Die Abfahrt ist von heute 17:00 Uhr verschoben auf den 28.11.2021 morgens um 4.00 Uhr.




29.11. bis 10.12.2021 – 13 Tage auf dem Atlantik
Ich fasse hier die Seetage mit einigen Highlights zusammen.
Das Tagesprogramm auf See war total entspannt. Ich habe den Tag immer mit einem Cappucino an Deck begonnen und meine erste Zigarette häufig gemeinsam mit Father Bill, einem amerikanischen Bischoff, der erst mit 46 Jahren zur Kirche konvertiert ist, geraucht. Ein interessanter Mann.
Danach ging es um 8.00 Uhr zum Pilates und Yoga, Frühstück an Deck in der Sonne, lesen, schwimmen, Entspannung im Whirlpool, Tagebuch schreiben, nette Unterhaltungen mit netten Menschen, essen, trinken, Spass haben, lachen, schöne Sonnenuntergänge genossen und einfach die Seele baumeln lassen. Corona vergessen bzw. wegwischen aus den Gedanken.
Lediglich am ersten Seetag hat es ein wenig gerumpelt und war bedeckt. Am zweiten Seetag öfters mal ein Schauer. Und es wurde jeden Tag mindestens 1 Grad wärmer, je näher wir nach Westen kamen. Wir hatten tolles Wetter, viel Sonne, Wind und excellenten Service!
Mir war es nicht eine Sekunde langweilig und ich habe die Überfahrt mehr genossen, als das Kreuzen in der Karibik.
Entschleunigung pur!

In Kürze geht es weiter in der Karibik. Stay tuned!

2 Kommentare zu „Transatlantic mit der Windsurf – legendär!

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