Soroa – ein Zwischenstopp

3.3. 2020

Heute haben wir nur rund 130 KM zu fahren bis zu unserem nächsten Übernachtungstopp in Soroa. Diesen Zwischenstopp hat uns Aventoura empfohlen, damit wir es am nächsten Tag nicht zu weit haben, bis nach Cienfuegos an der Südküste. Auch wollte ich gerne das Biosphärenreservat in Las Terrazas besuchen.

Zunächst fahren wir noch zu den berühmten bemalten Felsen in Vinales. Leider ist es etwas bewölkt sodass es lediglich ein kurzes Beweisfoto gibt.
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Dann geht es zunächst aus dem Vinales Tal hinaus Richtung Pinar del Rio, wo wir eine ganze Weile eine Tankstelle suchen und nicht finden. In Vinales gab es auch kein Especial. So fahren wir auf Verdacht auf die Autobahn, die sehr gut in Schuss ist, wo aber mehr Pferdefuhrwerke und Fußgänger unterwegs sind, als Autos. Und tatsächlich wir tanken an der Autobahn ca. 30 km vor Soroa.

Nach insgesamt 3 Stunden erreichen wir Soroa ein kleines verschlafenes Örtchen, nicht sehr weit von der Autopista. Dieses Mal finden wir unsere Casa Dona Dunia nicht ganz auf Anhieb. Wir fragen an einem Obststand und Jing kauft natürlich bei dieser Gelegenheit ein wenig Obst ein.
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Wir beziehen also am frühen Nachmittag unsere Casa, die von einem wunderschönen parkartigen Garten umgeben ist. Hier wachsen sogar viele Orchideen.


Wie schon in Vinales ist es auch in Soroa ein wenig trübe so entscheiden wir uns, die 15 km nach Las Terrazas zu fahren, um dort vielleicht ein Wanderung im Biosphärenreservat zu machen. Leider waren wir zu spät dran und die Wanderführer müssen in dem ebenfalls auf dem Berg befindlichen Hotel La Mokka gebucht werden. Man darf und soll die Wanderungen nur mit Guide unternehmen.
Las Terrazzas erscheint ein wenig ausgestorben.


So fahren wir die Schlaglochpiste nach Soroa zurück und besuchen erst den dortigen Wasserfall, der aber eher enttäuschend ist, da er wenig Wasser führt.
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Also geht es hoch zum Mirador, immer schön bergauf aber durch wunderbare Landschaft und Waldgebiete. Jing wuselt den Berg hoch, wie wenn nichts wäre.
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Wir drei laufen etwas gemütlicher und unserer individuellen Kondition entsprechend hinterher.
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Der Weg hier hoch ist schon recht anstrengend.
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Ganz oben angekommen beobachten wir Scharen von Geiern (mir ist mal wieder kein verwertbares Foto gelungen) genießen die wunderbare Aussicht und trinken dort eine Kokosnuss.


Auf halbem Weg hinunter ist ein Obststand aufgebaut, wo wir auch nochmals etwas kaufen.

Als wir wieder am Parkplatz ankommen, steht unser Auto ganz alleine dort. Es ist nur noch ein Wärter da, sodass wir gerade noch ohne Probleme vom Gelände fahren können.
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Als wir in der Casa Dona Dunia ankommen, beginnt es schon dunkel zu werden.
Das Abendessen haben wir in der Casa bestellt. Es gibt Schweineragout mit den üblichen Beilagen.
Nach dem Essen gibt es einen kurzen Disput mit Berthold, weil ich das Frühstück für 7.00 Uhr bestelle. Denn morgen steht eine lange Fahrt nach Cienfuegos an und ich möchte gerne zeitig los.
Und aufstehen muss man doch so oder so, oder?

Das Kriegsbeil wird jedoch bei einem Glas Rum auf der Dachterasse der Casa wieder begraben.

 

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