7.6.2019 – Endspurt: Auf nach Victoria Falls

Gegen 6.30 Uhr werden wir wach, stehen aber erst um 7.15 Uhr auf. Denn wir haben viel Zeit bis zu unserem Transfer nach Vic Falls um 10.00 Uhr.
Wieder heißt es Koffer packen – ich packe so, dass wir ab sofort nur noch einen Koffer öffnen müssen.
Nach dem Frühstück – Jürgen hält sich wieder an die Muffin Auswahl am Buffet – ich esse ein wenig Obst und ein Omelette.
Wir gehen mit einer 2ten Tasse Kaffee in die Sonne an den Pool und ich schreibe Tagebuch.
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Wieder ist ein wenig Wehmut dabei, dass diese schöne Reise bald zu Ende geht.
dav
Adieu Chobe!
Wir zahlen unsere Bootcruise und unsere Getränke denn pünktlich um 10.00 Uhr kommt der Fahrer von Puku tours und holt uns vom Old House ab.
Der Kleinbus ist auf ein Maximum runterkühlt, sodass ich sofort die Klimaanlage abstelle.
Im Kazangula sind die großen Straßenbauarbeiten immer noch im Gange. Geanu, wie vor 3 Wochen, als wir dort lang fuhren in Richtung Nata. Ja die Slow Motion Runde ist unweigerlich geschlossen.
Wir sind um ca. 10.30 Uhr an der Grenze. Auf Botswana Seite geht alles ratz fatz. Auf der Zimbabwe Seite organisiert unser Fahrer uns schnell Einreiseformulare und wir stellen uns hinter die 20 anderen an. Einzelreisende, Gruppen, alle Nationalitäten wuseln hier durcheinander. Ich habe meinen Hut auf, Jürgen bekommt seinen vom Fahrer gebracht, damit er hier in der Sonne beim Warten keinen Sonnenstich bekommt. Leider sind mehrere Gruppen – Gott sei Dank kleine Gruppen – vor uns. Aber um 11.00 Uhr sind wir aber durch. Also alles halb so wild.
Wir fahren rüber neben das Auto von Elvis, der uns nach Vic Falls bringen wird.
So sitzen wir nun im nächsten unterkühlten Minibus, erfahren so nebenbei, dass wir einen Vip Transfer genießen dürfen, da es keine anderen Buchungen gab. Also irgendwie hat doch Click & Travel alles richtig gemacht und wir hatten mal wieder Glück.
Ich unterhalte mich mit ihm wegen des geplanten Hubschrauberflugs in Vic Falls und er schlägt vor, diesen sofort zu machen. Das möchten wir jedoch nicht und so fährt er uns, bevor er uns im Hotel absetzt, noch bei Shearwater vorbei. Wir werden dort von Liz beraten und buchen für den nächsten Morgen den Helicopterflug und für abends ein Vip Boatcruise zum Sundowner.

Der Ort Victoria Falls mutet sehr touristisch und wenig afrikanisch an. Hier wird schnell klar, dass man hier auf den Tourismus zählt, um weiter an Devisen zu kommen.
Dementsprechend teuer ist auch alles. Später erleben wir aber auch die große Armut, die im Land herrscht.
Kurz nach 12.00 Uhr checken wir im Hotel The Kingdom ein.
davWir werden einmal quer durch das wirklich sehr große Hotel zum Zimmer 1100 geleitet, kommen kurz an


und laufen bald darauf auch schon los zu den Fällen.
Als wir den Weg abseits der Straße einbiegen wollen, kommen uns die ersten Einheimischen entgegen und warnen uns vor Elefanten. Wir warten einen Moment und beobachten die Lage und nachdem uns viele weitere Leute entgegenkommen, ignorieren wir die Warnung und setzen unseren Weg fort.
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Unterwegs werden wir nochmals angesprochen und begleitet bis zum Bahnübergang. Er bietet uns 2 Holzschalen an für 10 USD. Keine Option, denn wir wollen ja ohne Ballast die Fälle besuchen.
Wir bezahlen die 60 USD Eintritt in cash und laufen los.
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Es sind nur recht wenige Mittäter unterwegs. In’s Gespräch kommen wir an einem der Viewpoints mit einer Zimbabwischen Familie. Wie durch einen Zufall erfahren wir, dass der eine Mann im The Kingdom arbeitet. So klein ist die Welt.
Wir laufen alle Viewpoints ab, werden auch ab und zu mal ein wenig nass – jedoch nicht so, dass man ein Regencape gebraucht hätte.


Als wir gegen 15.00 Uhr zurück laufen Richtung Ausgang kommen uns Heerscharen entgegen. Wie gut, dass wir mittags hier waren.

Wir machen eine kurze Rast im Rainforest Café, trinken ein Bier und essen ein paar Krokodil Spießchen. (Bezahlt haben wir dafür 15 USD (16 inkl. Trinkgeld)).


Dann laufen wir zur Brücke, zunächst an den Gleisen entlang. Es begegnen uns ein paar junge Namibier, die uns empfehlen, die Straße zu nehmen, was wir dann auch beherzigen.
An der Straße werden wir erneut angesprochen von Patrick aus Zambia. Er kaut uns das Ohr ab. Aber dazu später mehr.


Wir holen uns einen Passierschein (kostet nichts). Den zeigt man am Gate vor und bei der Rückkehr wird er wieder eingezogen. So laufen wir auf der linken Seite bis zur Einreise nach Zambia und dann auf der anderen Seite wieder zurück. Von der Mitte der Brücke haben wir nochmals einen schönen Blick auf die Fälle und auf der anderen Seite schauen wir den Bungee Jumpern über der Schlucht zu.
Patrick begleitet uns die ganze Zeit und will natürlich irgendwelche Glückbringer Ketten verkaufen. Diese gefallen mir aber nicht, ich stehe nicht auf Modeschmuck, sodass wir dann so verhandeln, dass ich ihm seine 3 Euro Münzgeld in 4 USD umtausche, ohne seine Kette zu nehmen. Er ist hoch zufrieden und wir verabschieden uns nett voneinander. So soll es doch sein.

Erst gegen 17.30 Uhr sind wir zurück im Hotel und genehmigen uns erstmal 2 GTs auf unserer Terrasse. Der restliche Gin muss ja schließlich auch vernichtet werden.
Wir sind ziemlich k.o. von den vielen Eindrücken und mir tun vom Laufen die Füße weh.

Gegen 19.00 Uhr machen wir uns frisch und gehen im Hotel zum Abendessen. Hier gibt es ein sehr umfangreiches Afrikanisches Buffet mit allem, was das Herz begehrt inkl. Tanz- und Trommel Show.


Das Restaurant ist gut besucht, es sind einige Gruppen an langen Tischen aber es ganz ok.
Als wir die Rechnung erhalten, falle ich fast vom Glauben ab. Für 2x Buffet, 3 Gläser Rotwein und einen kleine Flasche Wasser bezahlen wir 104 USD (604 ZimbabweDollar).
Aber das sind halt die Preise in Zimbabwe bzw. Victoria Falls.
Wir haken das also unter Erfahrung ab und trinken an der Poolbar noch einen Amarula.
IMG_20190607_202659.jpgUm 21.30 Uhr liegen wir in den Federn.

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