26.5.2019 – Unser 2. Tag im Delta

Um 6.00 Uhr werden wir von Salvation geweckt. Es gibt eine kurze Katzenwäsche und rein in die Wanderschuhe. Es erwartet uns jedoch zuerst frisch gebrühter Filterkaffee, Obst, Joghurt, Müsli, Rusks und Mangosaft.
dav

Good morning Okavango Delta
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Um kurz vor 7.00 Uhr laufen wir los. Wie immer als erster Salvation, der Guide, dann kam ich, hinter mir Jürgen und das Schlusslicht macht heute Chico, der ältere Poler. Gestern hatte uns eine der jüngeren Polerinnen als Schlusslicht begleitet.
dav

Chico entpuppt sich als vorsichtiger und guter Trapper und gibt Salvation von hinten hin und wieder ganz gute Tipps, so habe ich zumindest den Eindruck. Wir fühlen uns sicher und gut aufgehoben, denn in Botswana tragen die Guides keine Waffen bei den Buschwalks im Gegensatz zu Namibia. Deshalb war ja auch die Löwenbegnung von gestern so gefährlich. Richtig bewusst wurde mir die Gefährlichkeit der Lage doch erst nach den zahlreichen Reaktionen im Namibia-Forum, wo ich ja diesen Bericht, etwas ausführlicher parallel schreibe.

Den Anfang macht ein Hippo unter dem Motto: eine schöner Hintern kann auch entzücken:

 


Wir sehen mehrere Hippos,

 

Büffel,
DSCF8336vermutlich einen Leoparden-Riss, der auf einem Termitenhügel unterhalb eines Baumes abgelegt wurde. Wir wissen natürlich nciht, was genau passiert ist. Auf jeden fall war das Impala so groß und schwer, dass der Leo es vermutlich nicht auf den sicheren Baum transportieren konnte. Weit und breit ist nichts zu sehen. Trotzdem kann es sein, dass der Leo noh in der Nähe war. Wir wissen es nicht.
hdrElefanten,
DSCF8301unzählige Impala Herden,

 

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mehrere Zebraherden
DSCF8310und sogar einen Bushbock, wovon mir leider kein Foto gelingt.

Natürlich sind auch wieder viele Vögel mit von der Partie u.a. dieser Lillytrotter

 


Gegen 10.30 Uhr sind wir zurück im Camp.
Moagedi ist schon wieder am Brunch vorbereiten für uns.

 


Bohnen, Speck, Rührei, Toast und Salat schmecken wieder hervorragend.
Es weht ein seichtes Lüftchen und wir horchen dem Vogelgezwitscher zu und sitzen hier im Halbschatten. Was geht es uns gut.
Jetzt um 12.15 Uhr geht unser Guide bewaffnet mit Eimer, Duschgel und frischen Klamotten irgendwo in’s Gebüsch sich waschen.
Nachdem der Koch und die Poler die Reste von dem Brunch verspeist haben und die Damen alles gespült haben, geht die jüngere Damenwelt und Chico spazieren. Der Koch und die ältere Polerin verschwinden in ihre Zelte, um Siesta zu halten.
Um 14.00 Uhr werden wir die Eimerdusche einmal ausprobieren, Shampoo und Bodylotion, alles steht bereit. Das ist auch ein Erlebnis für sich.
hdrEs tut gut, Jürgen rasiert sich auch mal wieder und man fühlt sich hinterher, wie neu geboren.

 


Nun sitzen wir wieder in unseren Safaristühlen, lauschen dem Rauschen des Windes, beobachten die Vögel und ich bin mal wieder zu langsam beim Fotografieren. Ab und zu klappt es dann doch.
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Plötzlich ruft Jürgen, als er auf dem Weg in den Busch zum Austreten ist, Elefantenalarm aus.
DSCF8358Mein Gott – ich ganz panisch, sehe auch die großen Ohren, keine 50 m von uns entfernt im Gebüsch. Ich gebe Salvation Bescheid. Der, wie von der Tarantel gestochen, kommt sofort und checkt die Lage. Er bittet Jürgen eindringlich zurückzukommen. Der läuft seelenruhig weiter in den Busch.
Und wir zwei stellen fest – Fehlalarm – jemand von den Polern, hatte seine beige-graue Wolldeke in einem Busch zum Trockenen aufgehängt und diese sah durch das Gebüsch aus, wie Elefantenohren. Wir lachen alle erleichtert über diese Episode.
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Um kurz vor 17.00 Uhr starten wir auf eine kurze Mokkoro Tour zum Sundowner.

 

Dabei treffen wir auch die andere Gruppe, die die Selfcatering Tour gebucht hatten und auf einer Campsite gegenüber sind. Auch sie sind total geflasht.
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Nach vielen Landschaftsaufnahmen

 

und einem weiteren Malochit Kingfisher auf dieser Reise, bei dem meine Kamera gestreikt hat landen wir wohlbehalten im Camp zurück.
Wir trinken den kleinen Rest Rotwein von gestern und widmen uns dann dem Weißwein, einem Chardonnay von 2016 aus Paarl. Auch ok.
mde
Was haben wir doch für ein schönes Leben. Wir sind dankbar dafür, das alles hier erleben zu dürfen.
Heute gibt es wieder ein vorzügliches Menü.
Butternutsoup als Vorspeise
Couscous, Gemüsepfanne, Rinderfilet, Tomatensauce mit Zwiebeln, cabage (Weißkohl).
Zum Nachtisch gibt es heute in der Schale gebackene Banane mit Schokotopping.
Alles, wieder super lecker, das Fleisch super zart. Moagedi hat sich mal wieder selbst übertroffen.
davNach dem Essen sitzen wir mit der Gruppe noch bis nach 9.00 Uhr am bush-fire TV.

 


Ich schlafe sehr schnell ein, wobei ich nachts vermutlich ein Hippo um unser Zelt streifen höre und später gibt es noch lautes Gebrüll, was laut den locals wohl ein Kudu war.

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