Ein paar Tage im Schnee im Engadin

Tia, gute Freunde muss man haben. Dann nehmen sie einen vielleicht mal mit in die Schweiz … In ihr Paradies… Nach Tschierv im Engadin.

Donnerstag Mittag gegen 12.30 Uhr sind wir ein lieber Freund und ich on the road. Bis Basel brauchen wir nicht mal 2 Stunden. Die Vignette ist schnell gekauft. Auch gibt es keinerlei Kontrolle wegen der Einreise.

Es geht weiter erst Richtung Zürich, dann Richtung Chur bis nach Klosters und zum Vereina Tunnel. Dort erreichen wir den Autozug um 16.20 Uhr.

Eine Viertel Stunde später sind wir auf der anderen Seite des Berges in Zernez. Von dort geht es über den Ofenpass nach Tschierv.

Wir fahren das ganze Tal ab bis zur italienischen Grenze.

Doch wir kehren wieder um und fahren zurück nach Tschierv. Mittlerweile ist es gegen 18.30 Uhr.

Wir genießen den ersten Abend in Erwins Paradies, wie er es nennt.

Freitag Kaiserwetter – ich laufe 13.000 Schritte bei herrlichem Sonnenschein

Ich schlafe sehr gut und am nächsten Morgen, werden wir mit Kaiserwetter begrüßt.



Nach dem Frühstück heißt es erst einmal die Sonne und den Schnee genießen. Erwin mit seinen Langlaufski und ich per Pedes.

Es ist herrlich. Zurück zu Hause werde ich mit einem Drink hinter dem Haus empfangen. Wir haben sichtlich Spass.



Danach essen wir eine Kleinigkeit und ruhen uns aus. Dann fahren wir hoch in’s Skigebiet. Erwin geht auf die Höhen-Loipe und ich laufe auf die Alm hoch und wieder runter.

Wieder zu Hause angekommen, gehe ich zu Fuss in den Dorfladen, um etwas zum Abendessen einzukaufen und wir lassen den Abend gemütlich und entspannt ausklingen.

Samstag Kaiserwetter – Nach drei Jahren fahre ich mal wieder Ski und habe die Piste fast für mich alleine

Um 9.10 Uhr nehme ich den Skibus ins Skigebiet Mitschuns. Dort gibt es einen Skiverleih. Leider hat der Laden, als ich dort ankomme, geschlossen. Ich rufe die Telefonnummer an, doch dort meldet sich niemand. Ich schreibe Erwin, dass der Skiverleih geschlossen ist und ich hoch laufe zur Alm, und dort auf ihn warte. Doch er schlägt vor, dass er mit dem Auto kommt und mich holt. Gesagt getan. Wir fahren runter in’s Dorf. Doch auch der dortige Skiverleih hat geschlossen. Wir fahren zum Langlaufzentrum. Dort wird uns gesagt, dass der Skiverleih oben an den Liften geöffnet hat und wir werden angekündigt. Also wieder zurück. Nach einer gefühlten Ewigkeit, finden wir Skistiefel, die mir passen. Ich bezahle für alles 51 SFR. Alles gut. Ich kaufe eine Liftkarte ab 11 Uhr für 31 SFR – ich gelte bereits als Seniorin. Glück gehabt.:-)

Und ich bin granatenmäßig stolz auf mich. Das Skifahren klappt – auch nach dieser langen Zeit – auf Anhieb. Die Pisten sind leer. Ich ziehe an manchen Stellen die ersten Spuren. Es ist ein Traum… wirklich paradiesisch.

Gegen 12.30 Uhr treffe ich Erwin auf der Almhütte. Wir liften hoch zur nächsten Huette. Erwin hat Getränke und ein Picknick mitgebracht und wir essen und trinken dort und unterhalten uns mit einem sehr netten Paar aus Mailand. Alles total entspannt und easy. Paradiesich!!!



Erwin liftet mit seinen Langlaufskiern mit mir hoch. Und dieses Panorama erwartet und oben. Wir fahren beide hinunter, ich noch einmal hoch und treffen dann noch einmal das italienische Paar von der Mittagsjause, trinken einen Jagertee und ich genieße den Sonnenschein.



Gegen 16.00 Uhr schließen die Lifte und ich fahre ab zum Auto. Meine Schuhe stehen noch dort, wo ich sie morgens abgestellt hatte. Ich fahre mit dem Auto hinunter zum Langlaufzentrum und bringe die Skiausrüstung zurück. Dann freue ich mich auf eine heiße Dusche. Erwin fährt mit den Langlaufskiern hinunter. Und auch er freut sich auf die heiße Dusche.
Ich bin ziemlich erledigt nach diesem intensiven und sportlichen Tag. Erwin überhäuft mich mit Komplimenten. Doch ich gehe früh schlafen… Ich kann nicht mehr. Bin wie verzaubert.

Sonntag – Rückfahrt über St. Moritz, den Julierpass und Basel wieder nach Hause

Gegen 8.30 Uhr fahre ich bereits los. Zunächst nach Zernez über den Ofenpass. Dort oben im leichten Schneegriesel ein Blick zurück in Richtung Val Müstair. Ein traumhaftes , verlängertes Wochenende geht zu Ende.



In Zernez tanke ich nochmals voll für 1,77 SFR den Liter Diesel. Je näher ich nach St. Moritz komme, desto blauer wird der Himmel. Ich drehe eine kleine Runde durch St. Moritz Dorf und Grund und fahre dann hoch auf den Julierpass.

Eine wunderbare Strecke… landschaftlich ein Traum. Oben auf dem Julier ist es ein wenig neblig. Die Parkplätze entlang der Strasse sind gut gefüllt und die Menschen drängt es in die Natur. Es ist Sonntag.



Gegen Mittag bin ich bereits in Chur und die grünen Wiesen werden immer präsenter. Das Wetter hier ist etwas trübe.



Vor Zürich lasse ich mich von dem Navi in die Irre führen und muss leider deshalb in Zuerich einmal quer durch die Stadt.
In Basel bei der Ausreise aus der Schweiz bzw. Einreise nach Deutschland gibt es keinerlei Kontrollen.

Um 15.30 Uhr lande ich wohlbehalten wieder zu Hause.

Von diesem entspannten, romantischen und schönen Wochenende werde ich noch lange zehren.
So schön kann das Reisen selbst in Corona Zeiten sein.

2 Kommentare zu „Ein paar Tage im Schnee im Engadin

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