Adios Trinidad, hola Camaguey

8.3.2020

Adios Trinidad. Ich glaube, wir kommen irgendwann nochmal wieder.

Danke an alle Mitleser und Kommentatoren. Zum Beispiel bekam ich gerade eine E-mail mit dem Hinweis, dass die Pflastersteine in Trinidad aus Deutschland stammen. Sie wurden mit dem Handelsschiffen gebracht und die Schiffe fuhren mit ihrer Ladung Zucker wieder weg.
Interessant zu wissen!

Kuba ist einfach aufregend und abenteuerlich!

Wir checken aus in der Casa El Morro in Trinidad.
El Morro hat niemanden erreicht in Camaguey für die Inspektion an unserem Auto. Aber die Casa in Camaguey verlangt auch ein telefonissches Avis, dass wir kommen. El Morro erledigt das für uns und es scheint alles klar.

Heute ist es bewölkt, windig und kühl. Auch das gibt es in Kuba.

Wir verlassen Trinidad in nordöstlicher Richtung, kommen dann relativ schnell an dem ersten Mirador vorbei. Dort stehen allerdings so viele Busse, sodass wir diesen skippen.DSCF1736

Kurze Zeit später erreichen wir den Turm, von dem man einen guten Überblick über das Tal erhält. Doch auch hier geht touristisch der Punk ab.
Es ist ein kleiner Markt aufgebaut, auf dem überwiegend Häkel und Stick-Tischdecken angeboten werden. Es ist so windig, dass die Händler Mühe haben, Ihre Waren zu sichern.DSCF1743

Wir lösen den Eintritt von 1 CUC pro Person, besteigen den Turm, machen ein paar Fotos. Es ist wetterbedingt kein gutes Licht zum Fotografieren. Trotzdem lohnt sich der Aufstieg.

Bevor wir zurück zum Auto gehen, kaufen wir noch ein paar Bananen als Wegzehrung für diese lange Fahrt heute.
Die Strecke ist landschaftlich, sobald man das Tal der Zuckermühlen hinter sich lässt, relativ eintönig und langweilig. Die Straße ist aber soweit ok. auch wenn man nicht schnell fahren kann. – Was man ja nirgends kann auf Kuba. – Auch nicht auf der Autobahn.

Gegen Mittag sind wir in Sancti Spiritus, fahren in die Stadt, an den Hauptplatz und laufen von dort in die Fußgängerzone, um ein Lokal zu suchen, wo wir auf die Toilette gehen und einen Kaffee trinken können.
Es sind viele Leute unterwegs, schön das kubanische Leben an einem Sonntag, in einer kleinen Stadt, beobachten zu können.

Das Café, das wir uns aussuchen, ist jedoch leider geschlossen, wegen Stromausfall. So stehen wir wieder auf uns suchen etwas anderes.
Wir landen in einer Art kubanischen Coffeeshop, wo wir Kaffee trinken und zur Toilette gehen können. Jürgen hat Hunger, sodass er ein kubanisches Sandwich bestellt und isst. Es wurde frisch zubereitet….

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Wir setzen unseren Fahrtag durch die trübe, relativ langweilige Landschaft nach Camaguey fort, das wir gegen 16.00 Uhr erreichen.
Die Adresse der Casa Durán ist in maps.me eingegeben und ich lasse mich führen.

Plötzlich eine Straßensperre aber nicht etwa durch uniformierte Beamte, sondern Menschen in Civil. Ein Stadt Guide auf dem Fahrrad hatte uns schon an der Ecke vorher, darauf hingewiesen. Wir dachten aber, es sei ein Schlepper und er wollte uns in eine andere Casa führen. Letzendlich führt uns zu unserer gebuchten Casa, er mit dem Fahrrad vorne draus, ich mit dem Auto hinterher.
Doch auch dort kann man nicht bis vor die Casa fahren. Keine Ahnung, was an diesem Tag los war, auf jeden Fall war es abenteuerlich.
Berthold geht mit dem Guide zu der Casa und nach wenigen Minuten kommen sie zu dritt, mit dem Casa Besitzer im Schlepptau zurück. Der Casa Besitzer erzählt uns, dass er uns nicht aufnehmen kann und erklärt, dass uns der Fahrradguide zu einer anderen Casa bringen wird, die sogar einen Pool hätte und besser sei, als seine. Also weiter geht die Stadtrundfahrt in Camaguey durch das Einbahnstrassen-Gewirr, wir mit unserem roten Flitzer hinter dem Fahrrad-Guide her.
Erst halten wir bei einer Familie, der Guide wechselt ein paar Worte und weiter geht die Fahrt zu einer Villa. Doch die ältere Dame schüttelt nur mit dem Kopf. Wir sollen nochmals einen Moment warten. Der Guide fährt weg und kommt nach wenigen Minuten wieder, macht uns verständlich, dass er jetzt wüsste, wo er uns hinführen soll. Na dann lassen wir uns überraschen.
So landen wir in der Casa Maga. Dort werden wir sehr, sehr freundlich empfangen, die Zimmer sind auch in Ordnung. Eine Bekannte, die dort zu Besuch ist und gut Englisch spricht, gibt uns noch eine Telefonnummer, wo wir am Montag für den Autoservice anrufen können. Ihr merkt schon diese 60.000 er Inspektion verfolgt uns.

Man erklärt uns, wie wir in die Stadt kommen. Dort laufen wir hin und gehen erst einmal etwas trinken. Das brauchen wir nach diesem Abenteuer.WhatsApp Image 2020-03-30 at 11.02.00 (1)

Als wir dort sitzen, finde ich ich einem der Reiseführer, die wir dabei haben, eine Restaurant Empfehlung in einem Palador, im ältesten Haus Kubas. Es ist ca. 1 km zu laufen, laut maps.me und wir finden es auf Anhieb.


Das Ambiente ist sehr schön, wir sitzen in einem schön angelegten Hof , das Essen ist lecker, jedoch werden wir nicht richtig satt, sodass wir vor dem Nachtisch noch eine Käse Pizza bestellen. Inkl. Getränken zahlen wir 70 CUC.

Wir laufen zurück zur Casa, (1,4 km) rauchen noch eine Zigarette, die Männer Zigarre und trinken noch ein Bier. Und wir unterhalten uns auf Spanisch mit der Casa Besitzerin.

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