24.5.2019 – Auf nach Maun zum Flug über das Delta

Heute steht die Fahrt nach Maun an, wo wir um 16.00 Uhr einen Flug über das Delta gebucht haben.

Heute morgen ist wieder die Reiseführerin von Ch. auf übelste Art und Weise aktiv, und verbreitet hier eine nicht notwendige Unruhe. Auch behandelt sie das Service und Küchenpersonal richtig übel, mischt richtig das Buffet auf. Das hat mir gar nicht gefallen. Denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit Freundlichkeit doch viel weiter kommt. Naja, jedem das Seine. Nochmal, gut, dass wir dort nicht dabei sein müssen.

Wir checken aus und zahlen unsere Rechnung für die Nature Walks.

Fazit Planet Baobab:
Es ist eine schöne sehr weitläufige Anlage.
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Die Campgrounds, sind ohne viel Schatten, es gibt einen separaten Overlander Campground für Gruppen. Die Hütten sind relativ weitläufig im Gelände verteilt. Der Pool und die Bar sind toll und die Lodge ist für einen Zwischenstopp auf jeden Fall gut geeignet. Kleines Manko. Wir erhielten zwar einen 30 Minuten Voucher für das WIFI, was jedoch nur an der Bar funktioniert. Für mich war es nicht ausreichend und ich habe dann nochmals eine halbe Stunde kostenpflichtig nachgebucht. Aber so günstig ist die Lodge nicht, als dass man des WIFI nicht für die Gäste inkludieren könnte. Aber alles nicht soo wichtig.
Ich habe leider wieder vergessen Fotos von der Hütte im Inneren zu machen – das ist schlimmer, als fehlendes WIFI. Das sieht man aber auch ganz gut auf der Homepage.
Die Hütten hatte 2 getrennte in Stein gemeißelte Betten mit Moskitonetz. In der Mitte stand ein Tisch und zwei Stühle, die Steckdosen waren allerdings am Boden (sodass man auf dem Boden rumkrabbeln musste, um die Kamera aufzuladen. Das Bad, ist durch einen überdachten Gang zu erreichen. Es ist kein großer Komfort aber wir hatten alles, was wir benötigten und es ist authentisch. Also für einen Zwischenstopp absolut geeignet.
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Wir verlassen den Planet Baobab gegen 9.00 Uhr und fahren Richtung Maun.

Jürgen fährt heute die ersten 100 KM, bis dass wir Straßenzustände antreffen, die mit einem Schweizer Käse durchaus mithalten können. So übernehme ich das Steuer wieder, da ich eine wirklich schlechte Beifahrerin bin.
Trotzdem ist es eine schöne Fahrt, denn wir haben einige Cross-Overs: Gnus, einige Zebraherden, die von Süd nach Nord unterwegs sind und natürlich Ziegen, Rinder etc.
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Das Zebracrossing war ein schönes Erlebnis.

 


Und die letzten Kilometer 80 KM sind wieder fantastisch zu fahren, neu geteert und es wird immer noch daran gearbeitet.
Bereits vor 13.00 Uhr sind wir am Flughafen in Maun, parken das Auto vor dem Mackair Office und gehen im Donkey Monkey einen leckeren Iced Coffee trinken und ich esse ein Avocado Toast – sehr lecker! Später trinken wir noch ein Tonic bzw. eine Cola.

 

Und wer kommt auch zu Donkey Monkey? Die Reisegruppe von Chamäleon mit der unangenehmen Reiseführerin. Ab dann sehen wir sie jedoch nicht wieder. gut so!

Wir nutzen die Zeit bis zum Abflug, um zum Tanken zu fahren, was auch ziemlich lange dauert, weil so viel Betrieb ist. Wir bringen das Auto wieder zum Flughafen und laufen nochmals in das Einkaufszentrum, um nochmals Pula zu holen und schlendern einfach ein wenig umher.
Um 15.30 Uhr checken wir ein. Es sind 2 Gruppen à 6 Personen. Die eine Gruppe hat ihr eigenes Flugzeug und wir 6, ein Vater mit seinem etwa 12 jährigen Sohn und ein Paar aus Südafrika und wir zwei.

 

Wir haben also massig Platz im Flieger.
Der Flug war interessant viel schöne Landschaft. Noch ist relativ wenig Wasser im Delta – es ist noch nicht angekommen.

 


Wir sehen verhältnismäßig wenig Tiere.

 


Leider wüten große Buschfeuer im Delta. So schlimm, dass bereits 2 Camps komplett abgebrannt sind und evakuiert werden mussten. So erzählte uns der Pilot, nachdem ich ihn gefragt habe.
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Trotzdem haben wir den Flug sehr genossen, auch wenn er nicht so spektakulär war, wie erwartet.

 


In der Dämmerung erreichen wir Old Bridge Backpapers und beziehen unser Riverside En Suite Zelt direkt über dem Hippo-Pool.
In dem Mopane Baum vor der Terrasse sind viele Vögel, die Hippos sind gerade abgetaucht. Dafür liegt ein 2,5 m langes Krokodil direkt unterhalb unserer Terrasse im Schilf. Jürgen meinte ganz trocken: „Also da gehen wir jetzt mal nicht hin spazieren“.
Da ich an diesem Abend keine Fotos mehr gemacht habe, füge ich hier ein paar Bilder vom nächsten Morgen ein.
Unser Zelt mit Freiluft-Badezimmer und integriertem Baum:

 

Im Camp morgens um 7.00 Uhr:

 


Blick auf den ausgetrockneten River:
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Und hier noch der Sonnenaufgang und ein paar Vögelchen und das große Croc von gestern Abend, welches jetzt schwimmt:

 


Wir richten unsere Rücksäcke für die morgen früh startende Mokkoro Tour in’s Delta und parken unser Auto sicher innerhalb des Camps. Denn morgen früh geht es für 3 Tage/2Nächte in’s Delta.
Wir gehen an die Bar und trinken den obligatorischen GT. Später essen wir noch einen Burger mit Savanna Dry für mich und Bier für Jürgen.
Die Stimmung an der Bar ist entspannt, es läuft gute Musik und das Publikum ist sehr gemischt und international.  Uns gefällt dieses Ambiente.
Gegen 20.30 Uhr liegen wir im Bett und schlafen ziemlich schnell mit den Geräuschen der Wildnis ein.

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