Wir erkunden Puerto Natales

19.2.2026

Wir frühstücken gemütlich und um 10.00 Uhr geht es los, zunächst in die Stadt und weiter hinunter zum Fjord.

Wir fotografieren ein wenig und schauen, wie weit es zu dem 5* Hotel La Sirena ist. 4 km am Fjord entlang, das ist zu schaffen.

Kurzentschlossen laufen wir los. Bei blauem Himmel ist es auch in Puerto Natales schön.

Nach ca. 1 Stunde (wir waren noch lang nicht am Ziel…) sehen wir ein nettes Lokal direkt am Wasser. Es ist 12.00 Uhr und wir essen und trinken eine Kleinigkeit. Danach geht es weiter.

Danach geht es weiter…. und es zieht sich, niemals nur 4 Km.

Das Hotel liegt traumhaft und ist in eine alte Fabrik integriert. Wir besichtigen auch das Museum, was kostenlos ist. Wir hatten sogar einen QR Code erhalten für die Führung im Museum. Ich finde ihn nicht mehr. Schade.

Fast 500 Euro die Nacht kostet hier das Zimmer. Muss ja nicht sein. Aber es war nett, das zu besichtigen. Natürlich voller Amerikaner und andere Nationalitäten. Sie bieten auch exklusive Ausflüge an vom Hotel aus.

Erst gegen 17.00 Uhr sind wir zurück in unserem Hostal. Ich muss dringend mein Handy laden.

Als das erledigt ist, geht es nochmals auf Tour. Wir laufen durch Viertel, etwas abseits des Mainstreams. Es ist interessant zu sehen, wie die Chilenen wohnen.

Ich stelle übrigens auch fest, dass sich Chilenen und Argentinier stark unterscheiden. Die Chilenen erscheinen mir reservierter und die Argentinier herzlicher. Mein größtes Problem ist, dass ich nicht Spanisch spreche. Dann wäre vieles einfacher. Nun, die Unterschiede erklären sicherlich die Geschichte der beiden Staaten. Argentinien ist überwiegend ein Einwandererland und ist kulturell stark europäisch geprägt. Das ist in Chile nicht so der Fall.
Wen es interessiert: Geschichte Argentinien und die Geschichte Chiles

Zum Abendessen kehren wir in ein Steakhouse ein. Ich esse Lamm mit hausgemachtem Kartoffelbrei und trinke ein Glas Rotwein. Marian isst eine Gemüsepfanne.

Neben uns sitzt eine Gruppe Mottoradfahrer (1 Engländer, 1 Chilene, 1 Australier und 1 Argentinier). Ein interessantes Gepräch. Wenn ich 20 Jahre jünger gewesen wäre, hätte ich mich sicher abschleppen lassen.

20.2.2026 Sommer und Schwüle in Puerto Natales

Marian ist heute im Torres del Paine NP auf der Tour.

Ich schlafe lange, lass mir Zeit beim Frühstück und um 11.00 Uhr laufe ich los. Ein weiterer Spaziergang durch Puerto Natales.

Es ist so mild und windstill, dass ich im ärmellosen T-Shirt unterwegs bin.

Man entdeckt immer wieder neue Dinge und entgegen meiner Aussage vom ersten Nachmittag. Es ist ein netter Ort.
Ich ärgere mich nur ein wenig, dass ich nicht im Vorfeld die Bootsfahrt zum Grey Gletscher gebucht habe. Es sind keine Plätze mehr frei.

Ich kümmere mich um unsere Pläne in Santiago und Valparaiso. Ich recherchiere und stelle fest, dass es doch nicht so einfach ist von Valparaiso zum Airport zu kommen, es sei denn man bucht einen Privattransfer für teures Geld.

Als Marian vom Ausflug zurück kommt, besprechen wir das und sie ist einverstanden, den Privattransfer für 95 USD zu buchen. Bei solchen Dingen ist sie nicht kompliziert. Ausserdem sind wir es langsam Leid ständig die schweren Taschen zu schleppen.
Ich für meinen Teil werde in Zukunft nicht mehr mit so viel Gepäck reisen. Ein kleiner Trolley reicht vollkommen plus ein Tagesrucksack. Man kann überall für wenig Geld waschen lassen und notfalls gibt es ja auch noch Rei in der Tube.

Wir gehen nochmals lecker essen im Café Keuken, gerade um die Ecke von unserem Hostal.

Dann heißt es wieder Koffer packen. Morgen geht es für eine Nacht nochmals zurück nach El Calafate, um am nächsten Tag nach San Carlos de Bariloche zu fliegen.

Letztendlich war der Aufenthalt in Puerto Natales doch nicht so schlecht. Ein nettes Städtchen, auch wenn man nicht täglich in den Nationalpark fährt. Es gibt immer und überall Optimierungsbedarf.

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