Zurück nach Argentinien und weiter gen Norden in wärmere Gefilde

21.2.2026 – Rückfahrt nach El Calafate

Um 8.00 Uhr fährt unser Bus zurück nach El Calafate. Wir nehmen ein Uber zum Busbahnhof.

Heute ist zwar schöneres Wetter, als auf der Hinfahrt. Aber es sind viele Busse unterwegs.

Wir warten unendlich lange bei der Passkontrolle für die Ausreise aus Chile und nochmals ist Geduld gefragt bei den Argentinischen Grenzbeamten.

Wir kommen erst um 16.30 Uhr in El Calafate an. Es war super anstrengend.

Wir nehmen ein Taxi zum Hotel Apart de Jardin. Den Taxifahrer bestellen wir gleich wieder für den nächsten Morgen zum Flughafen.

Im Hotel beim Check-in reklamiere ich gleich eine doppelte Abbuchung für mein Zimmer. Man muss überall aufpassen. Es wird aber zurück gebucht.

Die Zimmer sind schön aber das Hotel liegt ein wenig ausserhalb der Stadt. Macht aber nichts, wir sind ja heute nicht müde vom Laufen, sondern nur vom Busfahren.

Wir laufen in die Stadt und nehmen einen Apero (ich ein Bier und Marian eine Limonade) und snacken dazu viel zu fettige Süsskartoffelchips. Aber es ist auch hier sommerlich warm und wir genießen es ohne den patagonischen Wind draussen in der Sonne zu sitzen.

Da es noch relativ früh am Abend ist, sind nur wenige Restaurants bereits geöffnet. Wir werden aber in der Passage fündig und finden einen netten Tisch im Pasta House. Ich esse mit Kürbis gefüllte Pasta mit Gorgonzolasauce, trinke ein Glas Rotwein aus der Region Mendoza und einen Espresso (30 Euro).

Gegen 21.30 h sind wir auf unseren Zimmern. Ich dusche ausgiebig, an Schlafen ist jedoch auch heute nicht zu denken, denn das Festival del Lago findet immer noch statt. Schade eigentlich, dass wir morgen so früh zum Flughafen müssen. Um Mitternacht kehrt Ruhe ein.

22.2.2026 Weiterreise nach Bariloche

6.15 h klingelt der Wecker

6.45 h Frühstück

7.15 h Taxi zum Flughafen

7.35 h Ankunft am Flughafen und eine lange Schlange beim Check-in. Um 8.20 h sind wir jedoch durch und auch die Sicherheitskontrolle verläuft entspannt.

9.10 h wir docken ab, 10 Minuten vor der geplanten Abflugzeit um 9.20 h.

Ein herrlicher Flug, der Lago Argentino und die Anden im Blick. Marian dreht coole Videos.

In San Carlos de Bariloche übernehmen wir den ersten Mietwagen dieser Reise.

Es ist einiges los am Hertz Schalter aber da wir das Auto für etwas später reserviert haben, um 1 Tag Miete zu sparen, chillen wir in der Sonne am Flughafen. Die Abholung verläuft schnell und komplikationslos.

In Bariloche haben wir ein AirBNB reserviert. Hier klappt dieses Mal alles. 2 Schlafzimmer, 2 Bäder sogar 2 Geschosse.

Wir werden von Paula, der Vermieterin sehr nett empfangen. Wir richten uns häuslich für die nächsten Tage ein.

Wir waren uns einig, in die Stadt hinunter zu laufen und kurz bevor wir los laufen, kracht es richtig zwischen Marian und mir. Wegen nichts eigentlich…
Jede von uns findet mit Hilfe des Navis ihren Weg und unten angekommen, gehen wir versöhnlich eine Kugel Eis.

Bariloche ist eine nette Stadt.

Nach einem nicht sehr guten Abendessen, geht es nochmals hinunter an den See, wo jetzt am Abend viel los ist. Wir fangen die Stimmung ein und laufen zurück zum Appartement per GPS. Mittlerweile ist es dunkel.
Wir sind froh wieder gut oben zu sein. Und dann geht es auch gleich in die Koje.

23.2.2026 Circuito Chico rund um den Nahuel Huapi See

Ich schlafe schlecht, denn es ist laut von der Straße her.

Um 9.00 Uhr starten wie unsere 1 Tour entlang dem Circuito Chico.

Da an dem Cerro Campanario zu viel los ist und wir keinen Parkplatz finden fahren wir weiter und verschieben diesen Stopp auf später.

Wir fahren somit zunächst auf die LLao llao Halbinsel und machen dort die erste kleine Wanderung und gehen im Restaurant des Golfclubs gepflegt brunchen.

Danach geht es weiter auf der Route 77 und wir machen weitere kleinere Wanderungen. Es ist alles nicht so gut ausgezeichnet. An dem Parkplatz von der Villa Tacul bezahlen wir 4000 ARS fürs Parken.

Hier gehen die Wanderwege teilweise durch dichten Wald. Das gefällt uns nicht so gut. Aber wir finden trotzdem viele schöne Aussichtspunkte. Landschaftlich ist es traumhaft schön hier.

Nach der Wanderung, halten wir immer wieder an. Es gibt unzählige kleine Seen, wo wunderbar chillen kann. Und bei dem Wetter, was wir hatten, kann man ja nur genießen.

Irgendwann kommen wir an den Abzweig nach Colonia Suiza. Da fahren wir natürlich hin. Das darf man sich doch nicht entgehen lassen. Ein Schweizer Siedlung in Patagonien.

Der Weg führt uns zwar über ein gutes Stück staubige Gravelroad aber wir kommen an, in der Schweiz in Patagonien.

Wir schlendern durch die nette Siedlung. Viele nette Geschäfte und Essensstände offerieren ihre Waren. Eine besondere Stimmung hier in Südamerika.

Weiter geht die Reise wieder Richtung Bariloche. Wir kommen kurz vor Sonnenuntergang an einem sehr schönen Aussichtspunkt vorbei, wo wir natürlich innehalten.

Dann geht’s zurück ins Appartement und später zum Abendessen in der Stadt in ein gut bewertetes Lokal mit miserablem Service und zu hohen Preisen. Im Sheraton nebenan hätten wir günstiger gegessen.

Erst um 23.30 h sind wir zu Hause. Ich trinke noch ein Glas Wein und wir planen den morgigen Tag.

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