2.6.2019 – Ein ganzer Tag im Mudumu NP

Um 6.10 Uhr werden wir abgeholt, zum Haupthaus gebracht, wo ich meine aufgeladene Kamera  abhole. Schon werden wir zum Game Drive Fahrzeug geleitet, wo uns Gipsy, der Guide von gestern erwartet.

Schon geht es los in den Sonnenaufgang und es ist sehr kalt.


Wir sehen Impalas, Zebras, Hippos, Giraffen, Warzenschweine, Gnus, Büffel, Kudus. Auch die alte Rangerstation mit den zahlreichen Kopfskeletten der Tiere des Parks.
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Zwischendrin gibt es eine wieder sehr stilvolle Kaffeepause auf einem Hochstand über einem Nebenarm des Kwando.


Dort sehen wir Lechwe Antilopen am anderen Ufer.
Auf der Rückfahrt, keine 200 m von der Lodge sehen wir die ersten und auch letzten Elefanten für heute. Das wäre doch auch ein Wunder gewesen, ein Game Drive ohne Elefanten am Kwando.


Kurz nach 9.00 Uhr landen wir wohlbehalten wieder in der Lodge und das Frühstück ist für uns gerichtet.

Wir essen Rührei mit Speck. Es gibt auch eine schöne Aufschnittplatte, frischen Obstsalat, mehrere selbstgemachte Marmeladen, Milch, Joghurt ect. auf dem Buffet. Frisch getoastetes Brot und noch warme Brötchen stehen auf dem Tisch.
Einer der Angestellten steht neben dem Buffet und achtet darauf, dass die Velvet Monkeys, die die Lodge wirklich in Beschlag haben, nichts anstellen. Er passt einen Moment nicht auf und so passiert es, dass eine Affe, mit einem Affenzahn in Richtung Buffet springt und dabei den Milchkrug runterreißt. Gut, dass ich meinen Obstsalat schon gegessen hatte. So ist das eben, wenn man mitten im Busch wohnt.

Nach diesem gemütlichen und ereignisreichen Frühstück, gehen wir erstmal ausgiebig duschen.
Dann geht es mit einem Buch und meinem Tagebuch bewaffnet wieder auf das Deck. Wir schmökern ein wenig, ich schreibe Tagebuch. Dabei geben uns eine paar Hippos mit Babies direkt vor unserer Nase eine Einlage. Sie verspeisen genüsslich die gesamten Waterlilies. Zwischendurch gibt es auch mal einen Revierkampf und die Gruppen driften etwas auseinander.


Wie schön, dass wir das hier alles live miterleben dürfen.

Um die Mittagszeit verziehen wir uns mal an den Pool und dösen ein wenig vor uns hin. Natürlich unter dem Sonnenschirm, denn es ist jetzt richtig heiß geworden. Die Monkeys kommen vorbei, wir achten natürlich peinlichst auf unsere mitgebrachten Utensilien, damit sie nicht in fremde Hände geraten. Die Affen trinken auch aus dem Pool.

Gut,dass mir das Wasser ehe zu kalt ist, um dort zu schwimmen.

Um 14.30 Uhr erwartet und wieder Kaffee und Kuchen. Dabei beobachten wir Sitatunga Antilopen am Ufer und ein schlafendes Hippo an Land.

 

Nach dem Kaffee lassen wir uns eine Karte geben vom Mudumu und erklären, wo wir problemlos fahren können. Damit beginnt unser privates 2 stündiges Offroad Abenteuer im Mudumu NP.
Ich bin gefahren, Jürgen hat die Baumstämme aus dem Weg geräumt. Gesehen haben wir einen Haufen zugebuschte Landschaft und wenig Tiere.
Anscheinend sind diese privaten Game Drives nicht so unseres.

 

Um 17.30 Uhr sind wir wieder zurück. Wir ziehen uns um und haben diese Aussicht von unserem privaten Deck:

Eigentlich braucht man hier gar nicht in der Gegend herumzufahren.

Unseren sundowner genießen wir auf dem oberen Deck. Heute ist es ruhiger als gestern, es sind keine Elefanten da. Wir hören nur zu, wie der nächtliche Busch erwacht. Welch ein schönes Konzert.


Wir sind immer noch die einzigen Gäste in der Lodge.
Heute starten wir bereits um 19.00 Uhr mit dem Abendessen und wir genießen auch heute die volle Aufmerksamkeit des Personals. Es ist schon ein etwas seltsames Gefühl so ganz alleine in einer relativ großen Lodge zu sitzen.
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Unser Menü:
Gruß aus der Küche: Tomate mit Mozzarella
Vorspeise: Gemüsepäckchen in Filoteig, was sehr gut aber auch sehr scharf ist
Hauptgang: Kingklipper mit Reis und Gemüse und Zitronen/butter Sauce – sehr, sehr lecker
Dessert: Schokoladen Mousse mit Beerenkompott
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Bereits um 20.15 Uhr lassen wir uns zu unserem Bungalow begleiten.

Wir lauschen beim Einschlafen dem Frosch- und Hippo Konzert untermalt mit Löwengebrüll nahe der Lodge. Schade, dass wir hier die Löwen nicht sehen durften.

Fazit Lianshulu Lodge:
Die Lodge an sich habe ich ja bereits beschrieben. Das Personal ist super freundlich und zuvorkommend, das Essen sehr gut. Das gesamte Setting jedoch so großzügig angelegt und für nur 2 Gäste definitiv zu groß. Wir haben es etwas bedauert, die 2 kompletten Tage die einzigen Gäste geblieben zu sein.
Wir bezahlen für die 2 Aktivitäten 3400 NAD – auch das ist recht happig. Und hinzu kam, dass man das Internet bezahlen musste. Das finde ich bei den recht hohen Grundpreisen und den teuren Aktivitäten absolut nicht passend.
Wenn wir es nochmal zu tun hätten, würde ich 1 Nacht am Horseshoe verbringen  wollen und eine Nacht in der Lianshulu Lodge. Leider habe ich bei der Buchung damals  nicht richtig aufgepasst. Niemand weiß natürlich, ob der Horseshoe unseren Erwartungen entsprochen hätten. Eine Nacht in dieser Lodge reicht auf jeden Fall aus, wenn man am Anreisetag nicht zu spät ankommt.
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