Ein Tag in Santiago de Chile

Nach einem entspannten Frühstück im schönen Garten des Hotels, laufen wir um 9.30 h los Richtung La Moneda. Auf dem Weg dorthin, laufen wir noch durch eine kleine Straße mit wunderschönen kolonialen Gebäuden. (Tipp von ChatGPT)

An der La Moneda werden wir tatsächlich mit einem Defilee des Musikcorps der Garde begrüßt.

Welch ein Glück, denn der offizielle Wachwechsel findet normalerweise nur an ungeraden Tagen statt.

Ein schöner Auftakt in den Tag.

Dann erhalten wir an einem Kiosk eine Rabattmarke für den Hopp on hopp of Bus von Turistika. Sie sagt uns auch, wo der Bus in der Nähe hält. Tatsächlich ist diese Orga ein wenig verwirrend. Aber wir finden den Bus und bezahlen unser Ticket direkt im Bus per Kreditkarte.

Ich finde immer, dass diese Art, eine Stadt kennenzulernen, eine gute Möglichkeit ist. Wir fahren zunächst fast die gesamt Runde, um einen Überblick zu bekommen.

Man bekommt auf diese Weise über die Kommentare aus den Kopfhörern viele Infos.

Wir fahren durch fast alle Stadtteile, auch die ganz modernen, ziemlich weit außerhalb. Die Stadt ist riesig! Gestern waren wir ja lediglich bis Bellavista gelaufen.

Erst am Cerro San Cristobal im Stadtteil Bellavista steigen wir aus, denn die Seilbahnfahrt ist in dem Busticket inkludiert. Wir fahren mit der Gondel ganz nach oben. Ein sensationeller Ausblick. Es ist heiß und leider ein wenig diesig. Doch die Nähe der Anden ist auch hier beeindruckend.

Hinunter wählen wir die Zahnradbahn und steigen dort wieder in den Bus, der nochmals durch die Innenstadt fährt.

Es ist nachmittags und wir steigen jetzt am Cerro St. Lucia, dem kleineren Hausberg von STGO aus.

Wir steigen über steile Treppen bis ganz nach oben. Von hier aus hat man ebenfalls einen guten Überblick über diese gigantische Stadt.

Von dort aus laufen wir nochmals in die Altstadt und suchen eigentlich die Einkaufsmeile Barista. Unser Handies sind im Stromsparmodus und maps funktionieren nicht zuverlässig.

Trotzdem mache ich noch zahlreiche Bilder…



Wir machen eine Pause in einer Kneipe, wo nur Einheimische sitzen. Ich trinke ein Bierchen und Marian einen Kaffee.

Dort vereinbaren wir, auf dem Weg zum Hotel, zum Abendessen einzukehren. Marian hat ein Rooftop Lokal ausgesucht.

Nach einem kurzen Intermezzo, wo wir mal wieder in die falsche Richtung laufen, verwerfen wir den Plan mit dem Rooftop Lokal und gehen in die Av. de Brazil in der Nähe unseres Hotels, wo wir im La Martina hervorragend und reichlich essen.

Ich esse ein sehr leckeres Filetsteak (besser als in Argentinien) mit Spagetti, nur die Portion hätte für eine ganze Familie gereicht. So konzentriere ich mich auf das Fleisch. Den riesen Berg Pasta schaffe ich nicht.

Irgendwann kommen immer mehr Bettler an unserem Tisch vorbei und ich gebe einer Frau meine restlichen Spagetti mit Sauce, die sie in eine mitgebrachte Plastiktüte leert. Einerseits traurig, doch ich meine, es war eine gute Tat.

Es war ein interessanter Tag bei bestem Wetter, wir haben viel gesehen und sind neben der Busfahrt 18 km gelaufen.

Ich denke jedoch, dass es einem in STGO, auch wenn man mehrere Tage hier wäre, nicht langweilig würde.

Um kurz vor 23.00 Uhr liege ich frisch geduscht glücklich in meinem Bett.

Morgen geht es weiter nach Valparaiso.

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