Auf nach Valparaiso

7.3.2026 –

Nach dem Frühstück bestellen wir ein UBER See&Wait, denn wir hatten ja Zeit. Nach 10 Minuten fährt ein riesiger Pick-up vor mit geschlossenem Kofferraum. So fahren wir für umgerechnet 60 Euro inkl. Trinkgeld (der reguläre Preis war 47 Euro, Uber Comfort 80 Euro) von Tür zu Tür und brauchen keine Taschen zu schleppen. Perfekt.

Er fährt uns direkt bis vor die Tür zum Hotel Augusta, das sehr zentral am Cerro Allegre gelegen ist.

Unterwegs beginnt es zu regnen, doch als wir ankommen ist wieder Sonnenschein.

Wir checken ein, ich bin im Erdgeschoss (Habe ein etwas günstigeres Zimmer mit Blick auf die Stadt). Marian ist weiter oben mit einem gigantischen Blick aufs Meer.

Der Empfang ist sehr freundlich und professionell. Wir erhalten viele Tipps, um Valparaiso zu erkunden.

Um 15.15 Uhr geht es dann hinaus und die Sonne scheint auch für uns.

Wir laufen zunächst zum Museum für Einwanderer, was sehr interessant war. Dafür habe ich gerne 18 USD Eintritt bezahlt. Man wird mit einem Audioguide durch das Museum geführt.
Nach dem Besuch trinken wir noch etwas im Hof des Museums. Es setzen sich 3 junge Leute (1 Brasilianer und 2 Chileninnen) zu uns an den Tisch. Alle 3 aus Santiago. Sie sind übers Wochenende in Valparaiso, um Party zu machen. Wir unterhalten uns angeregt.

Danach laufen wir noch hinunter in die Stadt Richtung Hafen. Dort fühle ich mich jedoch nicht so wohl und wir orientieren uns wieder nach oben. Zumal es langsam dämmert.

Auf dem Weg Streetart auf Schritt und Tritt.

Wir kommen am Restaurant Fauna vorbei (eine Empfehlung des Hotels), wo wir mit etwas Glück einen Tisch auf der Terrasse ergattern.

Ich esse Pescado del Dia mit Zitronenrisotto. War ok, aber nicht genügend gewürzt. Neben uns sitzt ein chilenisches Paar, die etwas Deutsch sprechen und sehr gut Englisch. Wir erhalten viele Tipps von der Dame für San Pedro de Atacama. Ich revidiere nun meine Meinung, dass die Chilenen nicht so offen und kommunikativ sind, wie die Argentinier. Heute habe ich das Gegenteil erlebt.

Nach Sonnenuntergang wird es frisch und wir gehen nach Hause. Ich trinke noch ein Gläschen Sekt auf meiner Terrasse, schreibe Tagebuch und entscheide hier insgeheim, dass ich die Reise mit Marian nicht fortsetzen werde. Es passt einfach nicht. Aber diese Entscheidung muss noch weiter reifen….

Ab ins Bettchen.

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