15.2.2026 – Heute geht`s den Berg hoch
Wir checken nach dem Frühstück aus und dürfen unsere Taschen dort lassen bis heute Nachmittag.
Wir wandern bei herrlichem Sonnenschein zur Laguna Capri hoch. Es sind viele Leute unterwegs. Der Hinweg ist für mich relativ anstrengend wegen der Steigung. Aber mit ein paar Pausen und schön langsam geht das schon. Nach gut 2 Stunden sind wir oben.




Als wir oben ankommen ist der Fitz Roy etwas wolkenverhangen…




Trotzdem ist es schön und angenehm hier an dem See zu chillen.
Nach einer Weile geht’s retour, gemütlich, slow motion, wie gestern.
Gegen 15.00 Uhr sind wir im Hotel und bestellen ein Taxi zu dem gebuchten Hostel, das sich am anderen Ende des Orts befindet.
Wir werden freundlich empfangen. Jede von uns bekommt ein ein 4 Bett Zimmer mit Bad für sagenhafte 107 USD plus 10 Prozent Kreditkartenaufschlag. Natürlich viel zu teuer. Die Alternative wäre gewesen noch mehr zu bezahlen oder die Busfahrt umzubuchen und nochmals in El Calafate zu übernachten. Schade, dass es nicht hingehauen hat, mit dem AirBNB.
Wir ruhen uns kurz aus und gehen dann nochmals zu Mathildas Kaffee trinken.
Mittlerweile ist es kühl und windig.
Wir ergattern in einer kleinen Privatbrauerei einen Tisch. Wir essen gut, ich weiß aber nicht mehr was. Ich habe aber notiert, dass ich für das Essen und ein Bier 35.000 ARS bezahle. Der bestellte Wein wird nicht berechnet, da sie ihn vergessen hatten.



Wir laufen zurück zum Hostel und treffen ein deutsches junges Paar, das 1 Jahr auf Weltreise ist. …. Super interessant… Ich möchte auch nochmals jung sein. Sie kochen allerdings auch selbst, denn hier in El Chalten wird in den Restaurants ihr Budget gesprengt.
Ich genieße diese Reise, so, wie sie ist und freue mich auf weitere Abenteuer in Südamerika. Man kann die Zeit nicht zurück drehen.
16.2.2026
Es hat die ganze Nacht gewindet, wie verrückt. In meinem Dachgeschosszimmer habe ich gedacht, das Dach wird abgedeckt.
Wir frühstücken, stellen unser Gepäck unter und gehen spazieren und einen Kaffee trinken. Obwohl für heute Regen angesagt war, ist es herrlich. Gegen Mittag fährt der Bus zurück nach El Calafate.




Da wir in der Nähe des Busbahnhofs wohnen, laufen wir zum Bahnhof – so sparen wir uns das Taxi.
Am Bahnhof geht es zu wie in einem Ameisenhaufen. Doch der Checkin verläuft entspannt. Die Sitzverteilung im Bus wurde verändert, dadurch sitzen wir getrennt.
Rückblick El Chalten
Wir waren 3 Nächte, 2 Nächte hätten gereicht. Wenn ich es nochmals planen würde, würede ich nur 2 Nächte bleiben. Wir hatten Glück mit dem Wetter, das ist natürlich nicht immer so. Es ist zu teuer hier.
Bei 2 Nächten, morgens früh den ersten Bus nehmen. Gepäck unterstellen, wandern. Am nächsten Tag nochmals wandern und abends mit dem letzten Bus wieder zurück nach El Calafate oder ein Nachtbus nach Bariloche.
Wir bleiben jetzt noch 1 Nacht in Calafate und fahren morgen früh um 8.00 >Uhr nach Puerto Natales in Chile.
Die Busfahrt zurück nach El Calafate war angenehm und wir sind trotz Drogenkontrolle unterwegs und einem Halt am Flughafen pünktlich El Calafate.
Taxi zum Hotel (8.000 ARS) und Hotel umgerechnet 89 EUR. für das Zimmer.
Das Taxi für morgen früh wird auch bestellt. Um 7.30 Uhr geht es wieder zum Busbahnhof.
Wir gehen noch ein wenig Windowshoppen, in die Apotheke (Handcreme und Gesichtsmaske… durch den ständigen patagonischen Wind braucht die Haut mehr Pflege) und wir besorgen uns für die Busfahrt morgen ein wenig Proviant im Supermarkt.
Wir entdecken unterwegs ein libanesisches Lokal, wo wir dann auch einkehren. Ich esse Kebap vom Lamm mit Taboulé (lecker), ein Glas Rotwein, Dessert und Kaffee. Es war auf jede Fall nicht so teuer (nur 23 EUR), wie sonst. Marian verträgt jedoch das Essen nicht.
Dann buchen wir noch schnell ein Zimmer für den 21.2., (Rückkehr aus Chile) denn am 22.2. steht der Flug nach Nordpatagonien, nach Bariloche an.
Zurück im Hotel ist Schönheitspflege angesagt. Die Haut braucht Nahrung!!
Leider findet heute in El Calafate ein Musikfestival statt, sodass an Schlafen nicht zu denken ist. Ich genehmige mir noch ein Bier aus der Minibar und schreibe Tagebuch.
