Willkommen in Samoa

Am Dienstag, den 18.10.2022 erreichen wir morgens Apia in Samoa. Wir sind seit 2 Jahren das erste Schiff, welches hier anlegt. Wir werden gebührend begrüßt.

Man hat tatsächlich das Gefühl, als ob die halbe Insel auf dem Beinen ist, um die Westerdam zu begrüßen.

Wir werden auf zwei Busse aufgeteilt und fahren laut Thorsten ca. 45 Minuten nach Süden über die Insel. Ich habe leider das Pech in einem Bus zu sitzen, der überhaupt nicht vorwärts kommt.

Und dass der Busfahrer überhaupt etwas sieht, was auf der Straße passiert. Hier ein Foto von der Frontscheibe.

Die Landschaft ist wunderschön.
Samoa feiert 60 Jahre Unabhängigkeit von Neuseeland. (1962) Deshalb hängen überall Fahnen.

Nach ca. 1,5 Stunden kommen wir auf der geplanten Plantage an. Auch hier werden wir in einem sehr schönen Ambiente sehr nett empfangen.

Wir erleben ein traditionelles Umu.
Die Tradition der Polynesier, ihre Speisen im Umu zuzubereiten, ist sehr alt. Dabei wird eine Erdmulde ausgehoben und mit erhitzten Steinen ausgelegt. In Samoa bereiten nicht die Frauen, sondern die Männer den Umu zu, weil die Zubereitung harte Arbeit ist. Das Kochen dauert einige Stunden und daher wird diese Art der Zubereitung meist nur für größere Feiern angewendet. Auf die erhitzten Steine werden die in Bananenblätter gewickelten Speisen gelegt. Je nach Garzeit muss eine Reihenfolge von oben nach unten eingehalten werden. Zuerst kommen die Brotfrüchte, Kochbananen und Taro, dann Fleisch (meistens Schwein) und Fisch und ganz oben Gemüse. Die Speisen werden mit Palmwedel und Matten abgedeckt und müssen dann mehrere Stunden garen.Siehe auch auf der Homepage von Thorsten Hansen.

Während das Mahl vor sich hin brutzelt bekommen wir eine Führung durch das Dorf bzw. die Plantage.

Danach dürfen wir uns an einem reichhaltigen Buffet bedienen.

Nach dem landestypischen Mittagessen ging es an den Strand. Erstes Bad im Südpazifik. Und das an einem Traumstrand!

Auch Daniela kommt in den Genuss! Das freut mich besonders und hat mich sehr berührt!

Danach geht es wieder zurück zum Schiff. Vorbei am Stephenson Museum und am deutschen Denkmal. Denn Samoa gehörte mal zu Deutschland.

Pünktlich um 16.50 legen wir ab mit Kurs auf Fiji.

Ich gönne mir erstmal 2 Cocktails an Deck beim Sail Away. Dann geht es duschen denn um 18.30 Uhr fahren wir zwischen den 2 Samoanischen Inseln durch.

Es war ein gigantisch schöner Tag!

Und in Samoa kann man wirklich ursprünglichen und kostengünstigen Südseeurlaub machen. Vielleicht komme ich ja nochmals wieder?!

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