Heute geht es gechillt zu. Marian und ich machen ja heute getrenntes Programm.
Ich werde um 5.00 h wach und checke ein bei Jetsmart für den Flug morgen nach Mendoza. Irgendwie klappt das alles wieder nicht. Ich werde aufgefordert Aufgabegepäck und einen Platz zu buchen, was ich mache, 36 USD bezahle aber nie eine Confirmation bekomme. Ein heilloses Durcheinander!
So, we will see at the airport tomorrow.
Ich packe meine Tasche, mache mir einen Kaffee (Wasserkocher streikt, also Gasherd) und um 11.00 h laufe ich gemütlich in die Stadt.
Zunächst geht es nochmals runter an den See. Doch es ist heute trüb, windig und fast herbstlich.





Ich beschäftige mich ein wenig mit der Geschichte von Bariloche…






Besichtige die Kirche auch von innen…




Gehe eine Kleinigkeit essen…


Nach dem Essen geht es ins Museum. Heute ist wirklich Kultur angesagt.

Ich kaufe noch ein paar Kleinigkeiten ein und auf dem Nachhauseweg sehe ich Marian in einem Strassencafé sitzen, vertieft in ihr Handy.
Sie erschrickt förmlich, als ich sie anspreche. Wir quatschen ein wenig, sie hat kurz darauf Nageltermin und ich laufe entspannt nach Hause.
Ich habe den Rückweg sogar ohne Maps gefunden.
Ich chille ein wenig, mache ebenfalls Maniküre zu Hause und gehe nochmals raus in ein nahegelegenes Café, wo ich eine Tasse Kaffee trinke und ein Teilchen esse und endlich eine kleine Auswahl an Bariloche Schokolade kaufe. In Bariloche gibt es nämlich unzählige Schokoladen Fabriken. Es ist die Schokoladenstadt in Argentinien.
Nun sitze hier und schreibe Tagebuch und recherchiere schon ein wenig für unser nächstes Ziel Mendoza. Wir haben zwar ein Auto reserviert, doch ich würde gerne eine Hochandentour machen und diese 400 km möchte ich ungern selbst fahren. Das habe ich mit Marian auch schon so abgesprochen. Im Umland von Mendoza gibt es genügend lohnende Ziele für entspanntere Roadtrips.
Und ich lasse die letzten 24 Tage der Reise mit Marian Revue passieren. Es ist nach wie vor eine sehr schöne Reise. Ich lasse auf mich zukommen, wie es sich weiter entwickelt. Dieser häufige Zickenkrieg geht mir jedoch auf den Wecker.
Irgendwann kommt Marian auch zurück, völlig euphorisch, da sie gute Einkäufe getätigt hat. Ich freue mich für sie.
Wir gehen spontan noch eine Kleinigkeit zusammen essen in einem fussläufig gelegenen Restaurant und es regnet ziemlich heftig. Der Abschied fällt also nicht schwer.
Die 5 Tage in und um Bariloche haben mir gut gefallen. Man braucht definitiv ein Auto, um die Gegend zu erkunden. Es hätte mir nicht gefallen, alles mit organisierten Touren zu machen.
Morgen geht es nach Mendoza.