13.2.2026
Meine Mutter hätte heute Geburtstag gehabt. Sie wäre 88 Jahre alt geworden. In Gedanken an Dich liebe Mama!
Heute steht unser Transfer per Bus nach El Chalten an.
Ich frühstücke kurz, dann ein kleiner Spaziergang durch den Park in El Calafate. Um 11.30 Uhr holt uns ein Taxi ab und bringt uns zum Busbahnhof (8 Tsd ARS mit Trinkgeld)



Am Bahnhof steht ein Bus von El Chalten Travel. Wir geben unser Gepäck ab und beim Checkin stellt sich heraus, dass das der falsche Bus ist.
Unser gebuchter kommt aber auch bald und fährt pünktlich los. So ist das in einem fremden Land, wenn man es nicht gewohnt ist, Bus zu fahren.
Wir haben einen tollen Blick auf die patagonische Pampa. Am Airport nehmen wir weitere Passagiere auf.




(Marian hängt unaufhörlich am Handy. Immer und überall… Nicht, um zu fotografieren. Keine Ahnung, was sie die ganze Zeit macht. Es scheint eine richtige Sucht zu sein. Ich thematisiere es nicht und versuche, es nicht zu beachten)
Ich freue mich auf die Natur in El Chalten.
Es ist eine wunderschöne Busfahrt, zunächst am Lago Argentino entlang und später erscheint das Fitz Roy Massiv im Fokus.

Nach 3 Stunden Fahrt kommen wir pünktlich an. Wir nehmen ein Taxi zu unserem gebuchten AirBnB..
Auch hier haben wir Pech, denn das Appartement, das man uns zeigt hat nur ein Schlafzimmer. Wir hatten aber 2 Schlafzimmer gebucht. Und sie haben nichts mehr frei.
Die Vermieterin wird zur Hilfe herbeigerufen und hilft uns, eine neue Bleibe zu finden. Schließlich finden wir 2 Hotelzimmer, jedoch nur für 2 Nächte. Das nehmen wir erstmal und werden dann schauen für die letzte Nacht. Marian erhält schnell ihr Geld zurück. Wenigstens nicht so ein Theater, wie in El Calafate.
Naja, das Einzel-Zimmer kostet 100 USD pro Nacht. So what, wir werden es verkraften.
Wir stellen unser Gepäck ab und gehen erstmal eine Burger essen. Die Sonne scheint, der Service ist schlecht, die Stimmung trotzdem gut. Hier herrscht ein besonderes Ambiente. Die Wanderer kommen zurück, es ist spätnachmittags und nehmen ihren Apéro. Man kann im T-Shirt in der Sonne sitzen.
Danach laufen wir ein Stück in Richtung Miradores, um den Fitzroy bei Sonnenuntergang vor die Linse zu bekommen. Wir sind etwas zu spät und es wird wolkig. Trotzdem eine wunderschöne Landschaft.






Wir kehren um, bevor es dunkel wird, trinken noch einen Kaffee bei Mathildas und finden auf Booking noch 2 Zimmer für die letzte Nacht in El Chalten. Wieder eine Sorge weniger.
Abends, nach Sonnenuntergang erhebt sich immer ein kalter Wind.
So sind wir froh über die heiße Dusche und ein kuschelig warmes Bett.