Adios Tierra del Fuego, hola Patagonia

9.2.2026

Als ich aufwache, ist strahlend blauer Himmel. So klar war es bis jetzt hier noch nie. Die Sonne strahlt über dem Meer, es ist windstill und die Berge ringsum haben eine klare Kontur.

Ich packe meine Tasche zu Ende, trinke eine Tasse Kaffee und genieße die Ruhe.

Um 9.30 h gehen wir frühstücken in der Anna Julia Bakery (sehr zu empfehlen) und danach geht’s zum Museum.

Im Hafen liegen wieder neue Schiffe, die aus der Antarktis zurückkehren oder dorthin aufbrechen.

Wir gehen in beide Museen und ich fand, der Besuch hat sich gelohnt.

Danach genießen wir noch etwas die Sonne in der Av. St. Martin, Marian shoppt noch ein paar Kleinigkeiten.

Wir chillen noch ein wenig in der Wohnung, bis uns unser Taxi 103 um 15.00 Uhr zum Airport bringt. (ARS 12.000)

Wir checken ein, alles easy, kein Übergepäck bezahlt, wir machen noch ein paar Abschiedsfotos und dann geht es ebenfalls entspannt durch die Sicherheitskontrolle.

Noch ein letzter Kaffee am Gate und schon geht es los nach El Calafate.
Ein toller Start mit grandioser Aussicht.

Wir starten pünktlich und landen überpünktlich am Lago Argentino in El Calafate.

Das Gepäck lässt etwas auf sich warten. Aber, es kommt.

Draußen nehmen wir ein Taxi (42.000 ARS in Cash)

In El Calafate haben wir ein Haus am See gemietet über AirBnb. Wir fahren über eine halbe Stunde, es dämmert schon und der Taxifahrer findet die Adresse nicht auf Anhieb. Abenteuer! Wir sind weit außerhalb der Stadt.

Über einen Code erhalten wir Zugang zu der Wohnung.

Der 1. Eindruck:

  • alles ist ein wenig verloddert
  • in etwa entspricht das Interieur den Bildern auf Airbnb
  • die Aussicht auf den See vermittelt allerdings, dass das Haus direkt am See steht. Deswegen hatten wir es gebucht. Tatsächlich steht das Haus ca. 500 m oberhalb des Sees und man kann nicht direkt zum See laufen und auch nicht am See entlang.
  • Alles ist (Küche/Bäder) ein wenig in die Jahre gekommen.
  • Die Fenster klemmen
  • Der Kühlschrank ist komplett vereist
  • Die Wasserhähne im hinteren Bad sind defekt
  • Es ist kein Safe vorhanden
  • Bis zum nächsten Supermarkt bzw. Restaurant sind es mindestens 20 Minuten zu Fuss. Und von dort aus ist man noch lange nicht in der Stadt.


Klar sind wir enttäuscht, suchen uns jedoch erst einmal ein Restaurant, denn Hunger haben wir schon.

Nachdem es nach dem Essen stockdunkel ist, versuchen wir ein UBER zu bestellen, was jedoch misslingt, denn in Calafate gibt es keine UBER. Also bitten wir im Restaurant, uns ein Taxi zu rufen.

Der Koch bekommt das mit, und fährt uns mit seinem Privatfahrzeug ins Appartement. Wieder findet Maps die Adresse nicht und führt uns im Kreis. In diesem Moment steht fest, hier bleiben wir nicht.
Ohne Leihwagen ist man hier komplett aufgeschmissen! Und das stand nicht in der AirbnB Beschreibung.

Wir sind uns einig, dass wir hier nur 1 Nacht bleiben werden und buchen ab dem nächsten Tag ein Hotelzimmer in El Calafate.

Die Aussicht ist sehr schön! Auch nach Einbruch der Dunkelheit.

10.2.2026

Die Nacht war ok. Marian hat auf der Couch geschlafen, da es ihr in dem Schlafzimmer zu dunkel war.

Die Sonne scheint und der Ausblick ist grandios. Wir kochen uns einen Kaffee und nehmen damit Abschied von dieser Location.

Später schaffe ich es über AirBNB wenigstens 200 Eur (ca. 50% der Miete) zurück zu bekommen. Eduardo, der Gastgeber hatte nicht eingelenkt. Aber über die Airbnb Schlichtung lief alles perfekt und schnell. Bisher hatte ich mit diesem Prozedere keine Erfahrung. Man lernt nie aus.

Um 10.00 Uhr steht das von von Eduardo bestellte und bezahlte Taxi vor der Tür. Wir fahren zu unserem Hotel Kau Kaleshen in El Calafate.

Wir werden sehr nett empfangen, können unser Gepäck unterstellen und gehen erstmal lecker frühstücken.

Frisch gestärkt erkunden wir El Calafate zu Fuß und erklimmen am Ende er Avenida de Libertad den Hügel.

Zurück im Hotel buchen wir für Donnerstag eine Tour zum Perito Moreno Gletscher mit Bootsfahrt über das Hotel. (127.000 ARS). Die Touren kosten überall das Gleiche, also der einfachste Weg.

Wir checken in unsere Zimmer ein, ruhen uns ein wenig aus.

Später geht es zu Fuß zur Laguna Nimez direkt am Lago Argentino. Über 2 Stunden wandeln wir durch diese wunderschöne Landschaft.

Es wehte zwar der heftige patagonische Wind aber die Sonne scheint und mit der richtigen Kleidung geht alles gut.

Vögel haben wir keine gesehen, nur gehört. Ein netter Ausflug.

Abends esse ich mein erstes patagonisches Lamm. Super lecker. Marian bestellt gefüllten Kürbis mit Wedges.

Gegen 23.00 Uhr sind wir zurück im Hotel. Morgen gibt es einen weiteren spannenden Beitrag. Ein wirkliches Highlight!

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