6.2.2026
Unser bestelltes Uber holt uns pünktlich ab um 2.45h. Es herrscht absolutes Chaos am Flughafen. Alles ist sehr schlecht organisiert, nur 2 Schalter geöffnet.
Noch dazu müssen wir Übergepäck bezahlen und noch zu einem anderen Counter außerhalb des airports.
Man darf bei den innerargentinischen Flügen nur 15 kg Gepäck aufgeben. Es war nicht teuer aber lästig.
Der Abflug ist pünktlich und wir können nochmals eine Runde schlafen.
In Ushuaia landen wir bei Sonnenschein und kühlen 8 Grad.
Wir steigen in ein Taxi, um zu unserem Apartment zu fahren und ich mache ein paar Bilder.
Bei Ankunft am Apartment, stelle ich fest, dass mein Handy nicht mehr um meinen Hals hängt. Schrecksekunde.
Ich muss es beim Fotografieren abgenommen haben und beim Aussteigen ist es in den Fußraum gefallen.
Gut, dass Marian die Whatsapp Nr. des Taxifahrers hatte. So schreibt sie ihm und 15 Minuten später bringt er mir mein Handy wohlbehalten zurück. Wir buchen ihn dann gleich für eine Tour für den nächsten Tag in den NP Tierra del Fuego.
Wir beziehen ein super tolles Apartment mit 2 Schlafzimmern und 2 Bädern, 10 Minuten vom Zentrum und dem Hafen entfernt. Welch ein Glücksgriff.





Nachdem wir uns häuslich eingerichtet haben, wandeln wir los.
Zunächst kaufen wir Wasser und Kaffee und ein paar Snacks im kleinen Supermarkt an der Ecke.
Dann geht es den Berg hinunter bis zur Av. St. Martin mit netten Geschäften, Restaurants, Cafés.
Ich kaufe eine argentinische Sim Karte (12 Euro) für mein altes Handy, so haben wir für 4 Wochen Google Maps, immer und überall.
Ich ziehe nochmals Argentinische Pesos bei der Bank. 10 EUR Gebühr für umgerechnet 100 EUR. Der Dollartausch in cash ist also besser.
Wir checken Schiffausflüge am Hafen u.a. zur Pinguin Insel. Es ist aber nichts mehr frei und es ist sehr teuer. Es gibt nur einen Anbieter, der diese Tour fährt. So wird es halt eine andere Schiffstour geben. Aber dazu später mehr.



Ushuaia hat für mich ein besonderes Flair. Es gefällt mir gut. Natürlich spielt das Wetter mit, es zwar windig und kühl aber die Stimmung hier am Ende der Welt gefällt mir. Der Duft der großen weiten Welt und natürlich der Hafen voller Kreuzfahrtschiffe, die in die Antarktis ablegen.



Wir gehen teuer und schlecht Mittagessen.
Nachdem wir den Taxifahrer für die Tour in den Nationalpark für morgen gebucht hatten, besorge ich in einem Reisebüro noch Tickets für den Tren del Mundo, der ebenfalls im Nationalpark fährt. Im Touristoffice am Hafen war es nicht möglich das zu buchen. All das kostet natürlich Zeit aber die hatten oder haben wir ja.
Dann geht es mit einem Café Stopp zurück ins Apartment.
Dort buchen wir unseren Jahrespass für die argentinischen Nationalparks online und wir buchen die lange geplante Busfahrt von San Pedro de Atacama nach Salta im März. Das dauert alles ewig. Und die Websites funktionieren nicht so gut. Aber letztendlich schaffen wir alles.
Erst gegen Mitternacht liege ich im Bett.

7.2.2026 – Unterwegs im Feuerland Nationalpark
Heute geht es mit TAXI 103, meinem Handyretter in den Nationalpark. Wir werden bereits am 8.00 Uhr abgeholt und fahren in aller Ruhe die Highlights im NP ab. Er lässt uns genügend Zeit für kleine Spaziergänge und Fotostopps.
Heute ist es leicht bewölkt, sehr windig aber für den Sommer am Ende der Welt ist schönes Wetter.
Bilder sagen mehr als tausend Worte… Teilweise waren an den Spots ganz alleine. Sicherlich, weil wir relativ früh los sind.














Diesen Vormittag habe ich wirklich sehr genossen. Ich hätte gerne noch länger diese Weite und schöne Natur am Ende der Welt erkundet. OK, man kann immer noch mehr wollen. Aber dieser Ausflug hat einen guten Eindruck vermittelt. Letztendlich ist das Empfinden ja sehr individuell.
Am Nachmittag hatten wir ja den Tren del Mundo gebucht. Die Fahrt war interessant, weil viel kommentiert wurde über die Geschichte Feuerlands. Aber es war sehr teuer (65 EUR pro Person, man muss reservieren und letztendlich war es sehr touristisch.)
Hier ein paar Eindrücke…






Nach der Zugfahrt holt uns Taxi 103 wieder ab und fährt uns nach Ushuaia. Wir baten ihn uns am Sessellift, der zum Martialgletscher hochfährt abzusetzen, doch er meinte dieser würde momentan gewartet. Schade.
So zahlen wir ihm die vereinbarte Summe 150.000 ARS und er lässt uns oberhalb von Ushuaia aussteigen und wir laufen hinunter Richtung Meer und Yachthafen. Diesen Teil von Ushuaia hatten wir noch nicht erkundet.
Abends gehen wir lecker essen… diesen Tipp gebe ich gerne weiter.,-)

Von zu Hause checken wir nochmals Bootsfahrten auf dem Beagle Kanal aber vereinbaren, dass wir morgen früh zum Hafen runterlaufen und eine Bootsfahrt direkt buchen. Ob das geklappt hat, erfahrt ihr ihm nächsten Beitrag. Stay tuned.