Am 4.2.2026 lande ich spätnachmittags in Buenos Aires, ohne Koffer. Aber das habt ihr ja schon in dem vorherigen Blogbeitrag gelesen.
Ich fahre ins Hotel und abends gibt es ein herzliches Wiedersehen mit Marian, mit der ich ja die Reise gemeinsam im letzten Oktober geplant hatte.
Es ist eine schöne Stimmung, emotional aufgeladen, denn wir freuen uns beide so sehr auf dieses 2 monatige Abenteuer in Südamerika.
Wir gehen zusammen essen, für mich gibt es ein leckeres Steak und ein Glas Wein, Marian lade ich ein und bezahle 37 EUR umgerechnet für uns beide. So günstig haben wir glaube ich, nie mehr gegessen auf dieser Reise.

Gegen 23 Uhr liege ich dann endlich mal wieder in einem Bett. Allein die Flugreise ab Marseille hatte 27 h gedauert. Bewundernswert, welche Strapazen der menschliche, nicht mehr ganz junge Körper erträgt oder?
5.2.2026
Bereits um 5.00 h bin ich wach. Ich checke meine E-mails und erhalte die Info, dass meine Tasche gefunden wurde und mit dem nächsten Iberia Flug mitkommt. Große Erleichterung.
Und gut, dass ich ein Set Ersatzkleidung im Handgepäck hatte.
Um 8.00 Uhr gehe ich mal raus aus dem Hotel UOM, welches in einer Seitenstrasse der großen Avenue 9. Juli liegt.
Ich laufe ein paar Schritte und beobachte das morgendliche Treiben in dieser riesigen Stadt.
Ich sitze im Park und schreibe Tagebuch. Es weht ein leichter Wind, die Autos fahren auf dem 12 Spuren. Es ist Rush Hour in Buenos Aires.
Um 9.30 Uhr bin ich mit Marian zum Frühstück verabredet.
Wir frühstücken gemütlich. Um 11.00 Uhr geht’s on Tour. Zunächst war der Plan mit dem Bus la Boca zu fahren. Die richtige Bushaltestelle finden wir nicht so schnell, es fängt an zu regnen.
Also wird um disponiert, wir kaufen ein Regencape, ich tausche 100 USD in Peso um und wir kaufen ein Ticket für den roten Hopp on hopp off Bus. Wir fahren fast die komplette Runde, denn es regnet bis ca. 14 Uhr.
An der Blume kommt die Sonne raus, wir steigen aus und laufen durch den Park, gehen am gegenüberliegenden Museum etwas trinken.
Die Busfahrt war sehr gut kommentiert und ich freue mich schon auf Ende März, wenn wir (oder letztendlich ich) die einzelnen Viertel erlaufen können.
Dann steigen wir wieder ein und fahren bis zum Theatro Colon.
Auf dem Rückweg zum Hotel kommen wir an einem Cafe vorbei, wo ein junges Paar Tango tanzt.



Wir trinken dort nochmals etwas, ich darf Tango tanzen und bin ganz glücklich.
Abends geht es zum Pizzaessen nicht zu weit vom Hotel entfernt.


Um 23.45 Uhr wird mir mein Koffer ins Zimmer gebracht. Gerade noch rechtzeitig, denn um 3.00 Uhr müssen wir schon wieder am Flughafen sein, um unseren Flug ans Ende der Welt anzutreten.