Odyssee bei der Anreise nach Argentinien

Ja, man kann alles gut vorbereiten und planen und dann passiert etwas und es kommt ganz anders.

Der Tag startete super gut. Blauer Himmel über dem Meer gegen 7.30 h mache ich dieses Foto. Es hatte allerdings die ganze Nacht gegossen, wie aus Kübeln.

Gegen kurz vor 10 Uhr bringe ich meiner Nachbarin Arlette meine 2 Orchideen. Sie wird sie mir pflegen, solange ich weg bin.

Als ich wieder nach Hause komme, steht Daniel, ein lieber Freund und Chauffeur zum Flughafen, bereits vor der Tür. Es tröpfelt ein wenig.

Kurz vor 11 Uhr sind wir on the road zum Airport in Marseille.

Wir essen sehr lecker bei les 2 Chefs in Marignane und trinken unseren Espresso au soleil ☀️

Gegen 15 Uhr sind wir am Airport.

Um 15.30 Uhr erfahre ich zunächst, dass der Flug nach Frankfurt Verspätung hat. Aber alles noch im Rahmen.

Als ich anstehe, um mein Gepäck aufzugeben, wird es immer schleppender und der Flug nach Frankfurt wird schließlich gecancelt, angeblich wegen Schneesturm.

Ich versuche in der Lufthansa App eine Alternative zu finden.

Manchmal ist die KI aber  keine so große Hilfe.

Es gab 2 Verbindungen, eine über Ades Abeba und eine über Portugal und Madrid.

Es musste vor allem alles sehr schnell gehen. Denn es  war 17.00 Uhr und der 1. Flug war bereits um 18. 00 Uhr.

Ich buche also kurzentschlossen um, sitze eine Stunde später im Flieger nach Lissabon und nochmals 1,5 Stunden später geht es weiter nach Madrid. Dort strande ich allerdings über Nacht.

In Madrid lande ich um 23.30 h local time.

Nun bin ich bereits über 12 Stunden unterwegs aber voller Adrenalin.

Bis ich draußen bin, den Bus finde zum Terminal 4, mich erkundige, wo ich mich die nächsten 6 Stunden komfortabel aufhalten kann, ist es fast 1 Uhr morgens und es regnet auch hier.

Also nehme ich den Bus zum Terminal 4. Ich kann schon durch die Sicherheitskontrolle, da ich meine Bordkarte ja habe.

Alles geht sehr schnell.

Es ist weit bis zum Terminal 4 S.

23 Minuten. Ich bin gefühlt ewig unterwegs. Per pedes und mit einem Zug.

Die Bars machen alle langsam zu. Ich finde eine nette Möglichkeit, mir zumindest die Beine etwas hoch zu legen. Und 2 Stunden schlafen kann ich auch.

Man ist ja mit wenig zufrieden.

Was für Wege… 23 Minuten bis zu dem Teil vom Terminal, wo ich abfliege.

Nun ist es 7.30 h. Ich sitze in einer Bar bei Café und pain au chocolat.

Und ich muss jetzt zu Ausgang 36 laufen.

Das war wieder am anderen Ende.

Bewegung tut gut.

Die Maschine ist komplett voll. Ich habe einen Gang Platz und kann sogar etwas schlafen.

Letztendlich ist es sehr angenehm mit Iberia.

Mir wäre es trotzdem lieber gewesen, ich hätte den Nachtflug in Frankfurt erreicht.

Übrigens, ich habe mal in meiner LH App nachgeschaut. Die ganze Umbuchungsaktion hat 2600 Euro gekostet. Also an mir hat die LH dieses Mal nichts verdient. Denn ich habe für Hin und Rückflug 1410 Euro bezahlt.

Bald sind wir über dem südamerikanischen Kontinent.

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